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Kräuterbuschen binden – Maria Himmelfahrt & Tradition

Kräuterbuschen_4
Datum:
Termin: 14.8.26 10:00
Ort:
Scheune, Häuslinger Str. 23 a
Der Brauch geht auf den Glauben zurück, dass Maria beim Öffnen ihres Grabes nicht verwest, sondern voller Blumen und Kräuter gefunden wurde. Kräuter galten früher als besondere Gaben Gottes – heilkräftig, schützend und lebensspendend.

Das Binden eines Kräuterbuschens gehört zu den ältesten Bräuchen rund um Maria Himmelfahrt.

Ein Kräuterbuschen ist ein Strauß aus verschiedenen Heil-, Wild- und Gartenkräutern, oft ergänzt durch Blumen, Getreideähren oder Beeren. Er wird am Festtag in der Kirche geweiht.

Traditionell besteht ein Kräuterbuschen aus einer ungeraden Anzahl von Pflanzen, z. B.:

7 Kräuter (Schöpfung)
9 Kräuter (Dreifaltigkeit × 3)
12 Kräuter (Apostel)
24 oder 72 Kräuter (symbolische Fülle)

Je mehr Kräuter, desto größer der Segen, so der Volksglaube.

Nach der Weihe wird der Kräuterbuschen zuhause aufgehängt (Schutz für Haus & Hof).

Information und Anmeldung: Rosa Rupp