Weihnachtswünsche
Gedanken von Pfarrer Marcel Jungbauer
Liebe Leserin, lieber Leser,
eine Höhle zeigt unser Weihnachtsbild. So eine Höhle wünscht sich manche und mancher unter uns in dieser Zeit. Einen Ort, an den das Dröhnen des Alltags nur gedämpft dringt. Einen Raum, zu dem alles Laute und Grelle keinen Zugang hat.
Der Lärm der Welt verebbt. Geschützt, geborgen sind die Menschen, Maria und Josef mit dem Jesuskind. Nichts von dem Erschrecken draußen stößt zu ihnen durch, nichts von dem Durcheinander und der Orientierungslosigkeit. Sie sind da für einander und spüren in dieser Gemeinschaft Gottes Nähe.
Liebe Leserin, lieber Leser, das wünsche ich Ihnen für die Weihnachtstage, dass Sie diese Erfahrung der Geborgenheit machen dürfen; in der Familie; in der Gruppe mit der Sie sich treffen können; im Gottesdienst oder einfach alleine in Ihrer Wohnung bei guter Musik. Ich wünsche Ihnen, dass Sie spüren: Wir alle sind in Gott geborgen.
Wir brauchen solche Höhlenmomente, die uns die Ruhe, die Kraft, die Herzenswärme geben. Damit wir den Weg Jesu gehen können. Denn er bleibt nicht in der Höhle. Sein Wort soll unter die Menschen kommen. Es soll in der Welt wirken. Es soll den Ängstlichen Mut geben. Es soll in den verwirrenden Stimmen dieser Zeit die Stimmen des Engels hörbar werden lassen, der singt: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden uns Menschen auf Erden.
Ein friedvolles Weihnachtsfest wünscht Ihnen
auch im Namen des Pastoralteams
Ihr Pfarrer
Marcel Jungbauer