Weihnachtswünsche
Geburtskirche in Betlehem
Die kleine, niedrige Pforte der Geburtskirche hat für viele Pilger eine symbolische Bedeutung: Es ist ein einprägsames Erlebnis, sich gerade an diesem Ort beugen zu müssen; wird dadurch doch in besonderer Weise bewusst, dass sich Gott in der Weihnacht heruntergebeugt hat, um im Kind von Betlehem uns Menschen auf Augenhöhe begegnen zu können.
Liebe Schwestern, liebe Brüder,
wer die Geburtskirche in Betlehem besuchen will, der muss sich weit hinunterbeugen, um durch das niedrige Portal in das Innere des ältesten christlichen Gotteshauses im Heiligen Land eintreten zu können.
Die kleine, niedrige Pforte der Geburtskirche hat für viele Pilger eine symbolische Bedeutung: Es ist ein einprägsames Erlebnis, sich gerade an diesem Ort beugen zu müssen; wird dadurch doch in besonderer Weise bewusst, dass sich Gott in der Weihnacht heruntergebeugt hat, um im Kind von Betlehem uns Menschen auf Augenhöhe begegnen zu können.
Eine weitere Herausforderung erwartet den Pilger, wenn er in der Geburtskirche selbst den Ort besuchen möchte, der der Tradition zufolge der Geburtsort Christi ist. Um in die Grotte zu gelangen, muss man hinuntersteigen, denn die Geburtsstätte liegt nicht im lichterfüllten Hauptschiff der Kirche, sondern schlicht an der Seite. Der Besucher muss sich hier ein zweites Mal klein machen und schließlich auf einer engen Stiege hinabsteigen, um in einen einsamen, dunklen Raum zu gelangen. Dem bedächtigen Besucher wird klar: Gott ist in seinem Sohn hinabgestiegen in die Tiefe menschlicher Existenz, er ist ganz auf unserer Erde angekommen.
Im Blick auf das niedrige Portal der Geburtskirche von Betlehem wünschen wir Ihnen, dass Sie in der Feier des Weihnachtsfestes Gott begegnen dürfen, der unter uns Menschen klein geworden ist und sich auch heute noch besonders unter den Kleinen, Schwachen und Niedrigen finden lässt.
Im Blick auf die schmale Stiege, die zur Geburtsgrotte hinabführt, fühlen wir uns an Weihnachten besonders mit allen verbunden, die in diesen Tagen voller Sorgen sind, einsam, krank und verzweifelt. Ihnen wünschen wir die heilsame Gegenwart und den Trost unseres Gottes, der aus Liebe zu uns herabgestiegen ist, um unser Menschsein mit uns zu teilen.
Wir wünschen Ihnen gnadenvolle und gesegnete weihnachtliche Festtage.
Ihr Pastoralteam des Seelsorgebereiches Erlangen-West