Warum arbeite ich gerne in der katholischen Kirche ...

Priester Martin Sobymon Varghese
Mein Name ist Martin Varghese. 2009 wurde ich in Indien zum Priester geweiht und war in den ersten 10 Jahren in meinem Heimat-Erzbistum zunächst als Kaplan und später als Pfarrer tätig. 2019 kam ich nach Deutschland, ins Erzbistum Bamberg. Nun bin ich seit drei Jahren hier in unserem Seelsorgebereich Erlangen Nord-West seelsorglich tätig.
Aufgewachsen in einer sehr katholisch geprägten Familie war es selbstverständlich für mich, nach meiner Erstkommunion zu ministrieren. Dadurch entwickelten sich Kontakte mit den Pfarrern und Kaplänen, die mich stark beeinflusst haben, Priester zu werden. Sie waren in meiner Jugend meine Vorbilder, die immer erreichbar und für ein Gespräch bereit waren. Was mich zudem beeindruckt hat, war ihr soziales Engagement.
Ich wollte, wie diese Priester, mein Leben in den Dienst Jesu stellen und für die Menschen immer da sein.
Gewiss bin ich geprägt von einem katholischen Elternhaus und von den Priestern, die in meiner Pfarrei tätig waren, aber das war für mich nur die Brücke, die mich zu meinem Ziel führen sollte, Priester zu werden. Ich habe gespürt und dann für mich klar erkannt, dass der katholische Glaube mir im Leben Halt und Orientierung, innere Zufriedenheit und Gelassenheit gibt:
Er, Jesus, begleitet mich, ich bin in seiner Hand, egal was mir im Leben passiert. Und diese Überzeugung, diese „Lebensversicherung“ will ich als Priester weitergeben an die Menschen, denen ich in der Pfarrei und im Alltag begegne. Deshalb arbeite ich sehr gerne in der katholischen Kirche.
Mein Primizspruch, die Stelle aus dem Philipperbrief, ist meine Kraftquelle: „Alles vermag ich durch den, der mich stärkt. Wenn er mit uns ist, können wir immer gewinnen.“ (Phil 4,13)