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Vegetarisch kochen

Kartoffel-Radischen-Salat
Datum:
Veröffentlicht: 15.6.26
Von:
Isolde Müller
Workshop mit saisonalen Lebensmitteln

Workshop „Vegetarisch kochen“ mit saisonalen Lebensmitteln

Das „Netzwerk Schöpfung – nachhaltige Entwicklung“ in St. Heinrich Erlangen

veranstaltete einen Workshop über nachhaltiges vegetarisches Kochen. Wir haben

über unsere Verantwortung gegenüber der Schöpfung nachgedacht: ein Verzicht auf

Fleisch senkt unseren Ressourcenverbrauch und reduziert unseren ökologischen

Fußabdruck. Die Hintergründe zur vegetarischen Ernährung vermittelte uns

Ernährungstrainerin Sonja Schreiter. Aus gesundheitlicher Sicht sind Vorteile nicht

von der Hand zu weisen: die vegetarische Ernährung enthält oft mehr Ballaststoffe,

mehr Vitamine sowie mehr sekundäre Pflanzenstoffe, die helfen Cholesterinwerte

und Harnsäure günstig zu beeinflussen, den Blutdruck zu verbessern und das Risiko

bestimmter Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Wer vegetarisch und mit

regionalen Lebensmitteln kocht, beschäftigt sich oft intensiver mit den Zutaten, kocht

häufiger selbst und konsumiert tendenziell weniger Fertigprodukte. Nachhaltig wird

der Einkauf, wenn man regionale und saisonale Produkte bevorzugt und damit die

landwirtschaftlichen Betriebe vor Ort fördert, bei denen man die

Produktionsbedingungen besser nachvollziehen kann. Wer auf dem Wochenmarkt

oder in Hofläden einkauft braucht sich über saisonale Lebensmittel weniger

Gedanken zu machen, ansonsten hilft ein Blick auf den Saison-kalender z.B. beim

Bundeszentrum für Ernährung.

Hilfreiche Tipps gab es auch um die drei wichtigsten Nährstoffe bei vegetarischer

Ernährung – Eiweiß, Eisen und Omega-3-Fettsäuren – durch pflanzliche Produkte zu

erhalten und entsprechend zu kombinieren.

Frau Schreiter hatte Rezepte für einen Spinat-Quiche mit grünem Spargel, einen

Kartoffel-Radieschen-Salat und ein proteinreiches Erdbeer-Crunch-Dessert

mitgebracht. Das gemeinsame Kochen hat viel Spaß gemacht und natürlich wurden 

die leckeren Sachen anschließend verzehrt.

Quelle: Handout von Sonja Schreiter