Trommelzauber

in der Kirche
Für die vorletzte Schulwoche vor den Weihnachtsferien hatte die Grundschule Bubenreuth ein ganz besonderes Projekt geplant: Alle Kinder der Schule sollten gemeinsam die Darstellung und Vertonung eines afrikanischen Märchens einstudieren und zur Aufführung bringen. Dazu wurde Hawi - alias Javier Valentin-Gamazo als Spezialist für die Projektwoche eingeladen. Tief verwurzelt mit der Musik seiner spanischen Heimat, ist Hawi ein musikalischer „Brückenbauer“, der sein Repertoire mit der Kultur Südamerikas und Afrikas bereichert hat. Sein herzlicher und respektvoller Umgang mit den Menschen verschiedenster Kulturen, sozialer Herkünfte und Religionen, machen ihn zu einem beliebten Musikpädagogen. Das Lied von Johnny Lamprecht „Wir sind Kinder einer Welt“ hat er zu seiner persönlichen Botschaft gemacht (www.trommelzauber.de).
In seinem Gepäck hatte Hawi ca. 200 Trommeln und so gelang es ihm, aus den knapp 170 Kindern der Grundschule ein harmonisches Trommelorchester zu machen, an dem gleichzeitig alle Kinder mit großer Begeisterung beteiligt waren und ihr Rhythmusgefühl schulen bzw. einbringen konnten.
Umso größer war dann die (zunächst) Verärgerung darüber, dass die Mehrzweckhalle der Grundschule plötzlich nicht mehr für die anstehende Aufführung genutzt werden konnte, da sie nicht so viele Leute aufnehmen durfte wie angemeldet waren.
Schnell fanden wir aber Asyl in der katholischen Pfarrkirche Maria Heimsuchung. Nachdem einige Rahmenbedingungen geklärt waren, nahm uns Herr Pfarrer Bambynek mit offenen Armen auf.
Wie die anhängenden Bilder belegen, war es im Nachhinein ein Glücksfall, dass wir in die Kirche ausweichen mussten bzw. durften, denn sie bot für unser Projekt einen bereichernden Rahmen und trug damit zur gelungenen Atmosphäre des Nachmittags erheblich bei.
Wir bedanken uns bei allen ehrenamtlichen Helfern der Pfarrei, der Gemeinde und dem Förderkreis für ihre finanzielle Unterstützung und besonders bei Herrn Pfarrer Bambynek für seine Bereitschaft uns aufzunehmen und seinen Einsatz, dass wir nicht frieren mussten!
Martina Zippelius-Wimmer, Konrektorin

