Regeln für ein gutes Leben
Datum:
Veröffentlicht: 26.10.26
Von:
Text: www.katholisch.de In: Pfarrbriefservice.de

Wenn Gott nicht die Mitte unseres Lebens ist, fallen tausend Götzen in den leer gebliebenen Gottesraum ein. Dann versklavt uns der Gedanke, ob andere Menschen mehr haben als wir, ob sie intelligenter sind, besser aussehen. Dann machen wir uns abhängig vom Götzen der Meinungsumfragen. Und wir definieren uns von der Beliebtheitsskala her. Das ist kein Leben in Freiheit und Würde. Sicherheit kann genauso zu einem Götzen werden wie Leistung, Fortschritt, Macht, Lust. Die Mahnung, keine fremden Götter neben dem einzigen Gott zu haben, ist eine Einweisung in die Freiheit. Wenn ich Gott gehöre, dann bin ich frei von dem Zwang, bestimmten Gruppen zugehörig zu sein, die heute das Sagen haben. Das erste Gebot will daher unsere Freiheit schützen.