Randbemerkungen

Gerechtigkeit
Menschen gemein:
Die Erwartung,
dass es gerecht zugehen muss,
Es ist wohl allen Menschen gemein: Die Erwartung, dass es gerecht zugehen muss,
dass wir erwarten dürfen, wohlwollend, unterschiedslos und chancengleich
behandelt, angesprochen, gesehen und anerkannt zu werden.
Ist nicht die Würde jedes Menschen in jedem Falle unermesslich groß?
Ist es nicht unerträglich, wenn sich ein Mensch über andere erhebt?
Täglich zeigen uns die Nachrichten Menschen im Überlebenskampf,
gedemütigt, vergewaltigt, bedroht, chancenlos, ent-würdigt und ohne Zukunft.
Wo strahlt noch die Sonne der Gerechtigkeit? Uns zugesagt - jetzt verdunkelt?
Manche rufen: Wo ist denn Gott jetzt?
Doch sind wir nicht seine Arme und Hände?
Wo bist DU, Schwester, Bruder, Mitmensch? Siehst du nicht? Hörst du nicht?
Lasst uns gemeinsam HOFFEN, wonach jeder Menschen sich sehnen darf:
Ein Leben in Gerechtigkeit, das für alle Menschen lebens-wert ist…
Wir wollen nie aufhören dagegen anzustehen,
dass Mächtige sich der Ohn-mächtigen bedienen, sie erniedrigen
und nie aufhören zu hoffen, dass Gerechtigkeit und nicht Gewalt siegt.
Das war der Menschen Hoffnung und ist es nicht zuletzt in dieser Zeit …