Datum:
Veröffentlicht: 24.8.09
Von:
Stefanie Schwab, Pfarrbriefservice.de
Manche Menschen
sind wie Gärten hinter Stacheldraht.
Ich würde sie gerne kennen lernen,
ihnen begegnen, sie besuchen,
ihre Schönheit bestaunen.
Aber sie halten mich auf Distanz.
„Komm mir bloß nicht zu nahe“,
sagen ihre Blicke.
Es fällt schwer,
diese Grenze zu akzeptieren.
Aber wenn ich sie missachte,
besteht die Gefahr,
dass ich mich selbst verletze.
Guter Gott, lehre mich,
die Einsamkeit auszuhalten.
Hilf mir, meine Sehnsucht
nach Begegnung zu bezähmen.
Schenk mir die Geduld zu warten,
bis eine Tür sich öffnet.