Datum:
Veröffentlicht: 14.5.12
Von:
Katharina Wagner, Pfarrbriefservice.de
Die so genannte Reidersche Tafel ist eine der ältesten Darstellungen des Ostergeheimnisses. Sie ist um 400 n. Chr. gefertigt worden und befindet sich heute im Bayerischen Nationalmuseum in München.
Zwei Szenen sind zu sehen:
Auferstehung wird hier dargestellt als Himmelfahrt.
Auch in den Evangelien wird die Himmelfahrt in einem engen Zusammenhang zur Auferstehung erwähnt. (Mt 28, Mk 16, Lk 24)
Anders dagegen in der Apostelgeschichte, wo die Himmelfahrt auf den symbolischen vierzigsten Tag nach Ostern „datiert“ ist, so wie wir es im Kirchenjahr feiern. Dabei steht die Zahl vierzig, wie an anderen Stellen der Bibel auch, für eine abgeschlossene Zeit, hier für den Zeitraum, in dem der Auferstandene den Jüngern erscheint. (Apg 1)