Randbemerkungen
Keine Halbherzigkeiten
Oh, wie ich diese Person hasse!
Ihre Lügen und Gemeinheiten,
ihre Überheblichkeit und Selbstüberschätzung,
ihren Kontrollzwang und ihr Machtgebaren.
Die Verletzungen und Kränkungen sitzen tief.
Meine eigene Ohnmacht macht mich wütend.
Ich werde es ihr heimzahlen –
irgendwann, wenn sich die Gelegenheit bietet.
Ansonsten will ich nichts mit ihr zu tun haben.
Sie kann mir gestohlen bleiben.
Auf den notwendigsten Kontakt beschränken,
am besten ganz ignorieren.
Doch jetzt durchkreuzt diese Person
auch noch meine adventliche Besinnung,
besetzt meine Gedanken,
macht mir das Herz schwer,
legt mir einen großen Stein in den Weg.
Da fragten die Leute Johannes den Täufer:
"Was sollen wir also tun?"
Klare Antwort:
"Dem Herrn, der kommt, den Weg bereiten!"
Besinnung:
Wer legte den Stein?
Den Stein der Abwehr und des Hasses,
der Selbstgerechtigkeit und Engherzigkeit,
den Stein der Rachsucht.
Räum ihn weg!
Das ist mein Weg!
Kein leichter.
Wage den Versuch
mit ganzem Herzen!
Um deiner selbst willen.
Sonst kann nicht Weihnachten werden
in dir.