Randbemerkungen
Am 27. Juni ist der Siebenschläfertag
Bekannt ist die Bauernregel: „Das Wetter am Siebenschläfertag / sieben Wochen bleiben mag.“ Weniger bekannt ist dagegen, woher der Name dieses Tages kommt.
Nach einer alten Legende flüchteten sieben junge Christen während der Verfolgung durch Kaiser Decius im Jahr 251 in eine Höhle. Die Flüchtenden wurden dort jedoch entdeckt und eingemauert, um sie elend sterben zu lassen.
Doch statt des Todes erwartete die Christen ein Schlaf von 195 Jahren, bis sie am 27. Juni 446 entdeckt wurden und aufwachten. Und sofort begannen sie, die Botschaft von der Auferstehung der Toten zu bezeugen.
„Nur“ eine Legende, gewiss. Aber doch so etwas wie ein Hinweis, dass niemand die Frohe Botschaft aufhalten kann, auch wenn es mitunter lange dauert, bis sie Ohren und Herzen erreicht. Wenn nur die Glaubenszeugen ausgeschlafen sind ...