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Randbemerkungen

Datum:
Veröffentlicht: 7.6.21
Von:
Irmela Mies-Suermann; In: Pfarrbriefservice.de

Ich glaube trotzdem

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
ich glaube an ihn
trotz aller Kriege und Unruhen,
trotz aller Erdbeben
und Hungersnöte,
"Am 30. Mai war Dreifaltigkeitssonntag. Was sagt uns das?"

Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen,
ich glaube an ihn trotz aller Kriege und Unruhen,
trotz aller Erdbeben und Hungersnöte,
ich glaube, dass er mir nicht Leid erspart,
aber durch alles Leid mich hindurch trägt.

Ich glaube an seinen Sohn, Jesus Christus,
der sich als Freund aller Elenden und Schwachen erwies.
Er bleibt unser Weggefährte,
wenn alles im Leben schief läuft,
die Ehe zerbricht, die Arbeit verloren geht,
oder tödliche Krankheit uns oder unsere Lieben bedroht.
Er steht zu mir trotz allem
und ich zu ihm trotz meiner Lebensenttäuschungen.

Ich glaube an den heiligen Geist,
trotz meiner Verzagtheit und Begrenztheit.
So oft habe ich seine Stärkung erfahren,
gab er mir die richtigen Worte ein,
zeigte er neue Wege auf,
spürte ich seine Kraft und seinen Trost.

Ich bin dankbar, in einer christlichen Gemeinschaft
meinen Glauben bekennen und leben zu dürfen
und mich von Gleichgesinnten getragen zu wissen.

Ganz sicher wird dieses irdische Leben im Tod enden,
ich glaube trotzdem daran,
dass nur in Gott mein letzter Halt ist und
dass ich bei ihm das ewige Leben erlangen kann.