Es ist schon etwas ganz Besonderes sich aufzumachen, um zu nachtschlafender Zeit Gößweinstein zu erwandern. Nein, wir sind nicht gewandert, sondern wir begingen die alljährliche Pfarrwallfahrt. Dass das Sternenzelt extra für uns im Festkleid strahlte, nahmen wir als besonderes Geschenk...
Es ist schon etwas ganz Besonderes sich aufzumachen, um zu nachtschlafender Zeit Gößweinstein zu erwandern. Nein, wir sind nicht gewandert, sondern wir begingen die alljährliche Pfarrwallfahrt. Dass das Sternenzelt extra für uns im Festkleid strahlte, nahmen wir als besonderes Geschenk.
In der Pfarrkirche verabschiedete uns unser Pfarrer mit der biblischen Geschichte vom Propheten Elija, die uns auch auf dem ganzen weiten Weg begleitete. Texte, Gebete - wohlvorbereitet - haben der Gruppe sehr gut getan. Man kommt miteinander ins Gespräch, tauscht sich aus, achtet aufeinander, mehr als bei Tageslicht und lernt auch mal neue Menschen kennen auf diesem nächtlichen Weg.
In diesem Jahr war es besonders schön. Vom Wetter beschenkt - wir erfreuten uns nicht nur am Sternenhimmel. Wir genossen den Morgennebel, den dann ein paar Kilometer weiter bereits die ersten Sonnenstrahlen durchbrachen. Erfreuten uns am Walberla, das im Morgenlicht leuchtete, so als ob es uns grüßen wollte und konnten in Wichenstein noch etliche Wallfahrer begrüßen, über die wir uns ganz besonders freuten.
Der Einzug in die Basilika, mit Fahnen und Musikkapelle, begrüßt von einem außerordentlich freundlichen Pater, gab uns ein Gefühl der Geborgenheit. Er bedachte besonders unsere Kinder mit liebevollem Lob und sprach von der Sonne, die mit den Kindern in die Kirche kommt. Schön!
Am Nachmittag feierten wir einen festlichen Gottesdienst, bei dem dankenswerterweise viele Bubenreuther anwesend waren, aber auch etliche Gößweinsteinbesucher, die sich zu uns gesellten.
Am Ende dieses Tages sind wir einfach nur dankbar.