Neues Seelsorgebereichszentrum Erlangen-West eingeweiht

Seelsorgebereiche sollen tragfähige Basis der Seelsorge bilden
In Zeiten notwendiger Veränderungen und Umstrukturierungen im kommunalen und kirchlichen Bereich sollen Seelsorgebereiche die tragfähige Basis bilden, auf der das Evangelium verkündet, die Sakramente gefeiert sowie die Armen und Notleidenden Hilfe finden. Das sagte Erzbischof Ludwig Schick am Samstag bei der Einweihung des Seelsorgebereichszentrums Erlangen-West in St. Xystus, einem Novum im Erzbistum Bamberg.
„Die kirchliche Landschaft verändert sich derzeit. Es ist gut, dass hier in Erlangen-West zur rechten Zeit ein Seelsorgebereich gegründet und dafür jetzt ein Zentrum gebaut wurde“, sagte Schick. Der Seelsorgebereich solle auch in Zukunft mit Wort und Sakrament den Menschen Orientierung und Halt geben, Trost den Trauernden und Stärke den Schwachen, Hilfe den Hilfsbedürftigen. Das Zentrum solle bei der Organisation dieser Aufgaben der Kirche helfen.
Nach fast drei Jahren Umbauzeit wurde das Gebäude fertiggestellt. Im ehemaligen Pfarrhaus sind nun elf Arbeitsplätze für die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstanden. Der Seelsorgebereich mit rund 11.000 Katholiken besteht aus den Pfarreien St. Xystus in Büchenbach mit der Filialkirche St. Albertus Magnus in Frauenaurach, der Pfarrei Zu den Heiligen Aposteln in Büchenbach-Nord sowie der Pfarrei St. Heinrich in Alterlangen.