Zum Inhalt springen

Kommunalpolitik aus erster Hand

Kommunalpolitischer Abend der Kolpingsfamilie
Datum:
Veröffentlicht: 24.1.12
Von:
Lothar Schmidt

Mitglieder der "Kolping-Fraktion" gaben Auskunft

"Kommunalpolitik aus erster Hand" wollten die Mitglieder der Kolpingsfamilie erfahren, als sie "ihre" Abgeordneten am 24. Januar 2012 zu einem Informations- und Diskussionsabend einluden. Erfreulicherweise waren alle Mitglieder der "Kolping-Fraktion" des Gemeinderates der Einladung gefolgt. So stellten sich parteiübergreifend neben dem ersten Bürgermeister Rudi Greif und seinem Stellvertreter Wolfgang Seuberth auch Johannes Eger, Maria Hauke, Andreas Horner, Johannes Karl und Tassilo Schäfer in kurzen Statements vor.

Im familiären Kreis der Kolpinggemeinschaft erfuhren die - leider recht wenigen - Besucher nicht nur von dem politisch Erreichten, dem Ausgebliebenen und den weiteren Zielen der Abgeordneten. Vor allem persönliche Einschätzungen und Eindrücke, etwa die Ohnmacht gegenüber bestehenden Rechtsvorschriften oder die Ernüchterung angesichts des mitunter erstaunlich bescheidenen Handlungsspielraumes, vermittelten die menschliche Seite des Politikgeschäftes. "Manche Beschlüsse sind der Sache nach richtig und unumgänglich. Trotzdem raubt mir die Entscheidung, wenn ich an die Betroffenen denke, nächtelang den Schlaf", so brachte es ein Abgeordneter auf den Punkt. Andererseits sei die Erfahrung, für den eigenen Ort etwas bewirken und so zur Entwicklung beitragen zu können, auch ungeheuer motivierend und sogar, so Bürgermeister Greif, ein Höhepunkt zum Abschluss des Berufslebens.

Festzustellen bleibt: alle unsere Gemeinderäte sind mit Elan und ihrer ganzen Person engagiert. Die erreichten Ziele, z.B. Schuldenabbau, Hochwasserschutz, offene Jugendarbeit, etc. sprechen für sich. Bleibt zu wünschen, dass das ökumenische Motto der "versöhnten Verschiedenheit" auch weiterhin für einen parteiübergreifend fairen Umgang zutrifft und miteinander die bestmöglichen Lösungen für unseren Ort gefunden werden.

Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, Günter Tressl, beschloss den Abend mit einem herzlichen Dank an den Diskussionsleiter Dr. Martin Peehs und an die Abgeordneten für die Vermittlung der unmittelbaren und persönlichen Eindrücke und die bisherige konstruktive Arbeit im Gemeinderat.