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Kolping fährt gen Norden

Kolping in Norddeutschland 2012
Datum:
Veröffentlicht: 9.9.12
Von:
Agnes Eger

Celle - Bremerhaven - Cuxhaven - Kalkriese - Osnabrück - Fulda

Die Kolpingsfamilie Bubenreuth organisiert Reise durch Norddeutschland.

 Wo fahren wir hin, was pack ich ein

Wie ist das Wetter? Ach alles wird fein

Endlich! Alle sitzen im Bus – Begrüßung, ein Witz, es geht los

Gute Laune pur. Ist das nicht famos?


Ja, famos war die Reise in den Norden. 51 Personen, nicht nur Kolpinger, machten sich auf, ein Stück deutschen Norden zu erkunden. Erstes Reiseziel war Celle. Man konnte eine wunderschöne alte Stadt besichtigen, im Ratskeller Heidschnucke essen und das Schloss der Vorfahren von Prinz Ernst August besichtigen


In Bremerhaven wurde nur übernachtet. Der zweite Tag führte die Gruppe nach Cuxhaven und auf die Insel Neuwerk. Der Reiseleiter war da mal mit einem Freund und wollte unbedingt seine Reiseerinnerungen an die Gruppe weitergeben. Die Verladung auf Wattwagen sah abenteuerlicher aus, als sie wirklich war. Die Pferde sehr geduldig, die Reisenden sehr eingemümmelt. Es war Küstenwetter! Die Fahrt übers Watt hatten noch nicht viele erlebt und alle saßen gespannt und sehr erwartungsvoll auf den Wagen. Die Insel Neuwerk ist klein aber fein. Man kann gut essen und auch übernachten. Es gibt ein Heuhotel, aber von der Gruppe wollte keiner ins Heu. Es wurde mit dem Schiff zurückgefahren nach Cuxhaven.


Am dritten Tag ging es wieder Richtung Süden nach Kalkriese. Es gab viel Information über die Varusschlacht und die Führung im Museum Varusschlacht war sehr interessant. Die Römer wurden damals besiegt und zogen daraufhin wieder aus Germanien ab. Wenn man bedenkt, dass diese Auseinandersetzungen auf der Welt nie aufhören, obwohl vor 2000 Jahren schon Kriege geführt wurden. Die Menschen sind verrückt.


Osnabrück ist die nächste Station. Eine wunderschöne, freundliche Stadt mit einem herrlichen Dom. Man kann einen kleinen Eindruck von der Stadt bekommen, dann geht’s ins Hotel. Eine gemütliche Unterkunft wird der Reisegruppe präsentiert. Ländlich gediegen, gutes Essen, helle, freundliche Zimmer, geschmackvoll – einfach schön und gemütlich. Schade, dass man nicht länger bleiben kann. Die Nachtwächterwanderung am Abend gefällt. Auch einen Umtrunk gibt es noch – Petra und Günter feiern ihren Hochzeitstag mit uns allen.


Auf der Heimreise wird in Fulda Rast gemacht, um im Dom mit unserem Pfarrer Matthias Bambynek Gottesdienst und den Sonntag zu feiern. In der Bonifatiusgruft, unser moderner Pfarrer ist barock gekleidet (ganz ungewohnt, aber für die Räumlichkeit durchaus passend), hat die ganze Reisegruppe und ein paar Gäste Platz genommen.


Nach dem Gottesdienst geht’s Richtung Bubenreuth. Der Reiseleiter hatte ortskundige mit im „Boot“, die die Reise aufwerteten. So berichtete Wilfried über Celle und Kalkriese, Reinhard erzählte wie es in Cuxhaven und auf Neuwerk zugeht und Hedwig erschloss der Gruppe ihre Heimatstadt Osnabrück. Hans Eger leitete die Reise und die Schreiberin weiß, er hat sich sehr viel Mühe gegeben. Auch denkt die Schreiberin, dass es nicht vermessen ist, wenn sie an dieser Stelle, auch wenn sie seine Frau ist, sagt: Die Reise war schön, gut durchorganisiert und ein Erlebnis. DANKE Hans!