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Kolping-Wallfahrt 2022

Kolping Wallfahrt 2022
Datum:
Veröffentlicht: 15.9.22

Unterwegs mit Gott!

So war die Gößweinsteinwallfahrt in diesem Jahr überschrieben. Als wir um drei Uhr in der Nacht losgingen leuchteten uns die Sterne und auch der Mond strahlte uns entgegen. Von wegen: „wenn’s fei in Strömen rengt, dann leng ma uns widder ins Bett“ ...
Kolping Wallfahrt 2022

So war die Gößweinsteinwallfahrt in diesem Jahr überschrieben.
Als wir um drei Uhr in der Nacht losgingen leuchteten uns die Sterne und auch der Mond strahlte uns entgegen. Von wegen: „wenn’s fei in Strömen rengt, dann leng ma uns widder ins Bett“. Es hat nicht geregnet – zumindest nicht um drei in der Nacht. Und so konnten wir mit einer ansehnlichen Gruppe Wallfahrer/innen (oder soll ich Wanderer schreiben) loslegen.

Wie immer war das Kreuz dabei – also Gott und natürlich das Kolpingsbanner.
Wir begannen unseren Weg an der Kirche – durch die Rathsberger Steige über den Friedhof. Weiß jemand wie schön es um diese Zeit auf dem Friedhof ist? Die Grablichter leuchten und es ist ein Friede spürbar – unvergleichlich.

Durch die elektronischen Geräte, die ja jeder mitführt, begannen dann schon die ersten zu unken, dass es in 4 Stunden regnen würde. Nein, dachte ich. Gott ist dabei. Obwohl…. Den Regen könnten wir gut gebrauchen. Die Natur hat ihn dringend nötig. Aber heute? Nein – heute brauchts jetzt auch nicht regnen. Aber Gott hat anders entschieden. Das Walberla konnten wir noch betrachten, wenngleich in der Ferne der Wald schon im Regen stand. Naja, und dann gings halt los. Aber: Unseren Gott, zumindest den aus Holz, packten wir in das Begleitfahrzeug und wir hatten ja alle einen Schirm dabei. Na, und die Natur braucht schließlich die Feuchtigkeit. Also freuten wir uns. Sind ja nicht aus Zucker….

In St. Moritz – unserem Frühstücksplatz – sehr ungemütlich in diesem Jahr konnten wir einen Zugang begrüßen. Julian stand gestiefelt und gespornt da – ich schätze ihn mal auf 10 Jahre. Wenn das keine Freude ist. Der Papa hat ihn gebracht und die Mama war schon von Anfang an dabei. 20 km liegen vor dem jungen Mann. Immerhin.

Der Wichsensteiner Berg ist auch bei Regen nicht weniger anstrengend. Aber die Brezen, die es immer am Ziel gibt und Süßigkeiten und Bier und andere Getränke geben neue Kraft.
10 km sind es immerhin noch. Und Gott? Na der aus Holz liegt weiterhin gut verwahrt im Auto, aber der in unser aller Herzen und Gepäck geht tapfer mit.

Am hohen Kreuz, weit über Gößweinstein, dürfen wir schließlich bei Sonnenschein unsere Schlussandacht feiern. Das „Singt mit mir ein Halleluja“ und „Nun danket alle Gott“ klingt weit über die Höhe in die fränkische Schweiz und die Wanderer, die sich an diesem mystischen Ort zu uns gesellen, singen freudig mit.

Agnes Eger