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Kirchenverwaltungswahl

Datum:
Veröffentlicht: 11.10.06
Von:
ep

"Mit Vertrauen verwalten!"

Die Katholiken im Erzbistum Bamberg und in ganz Bayern sind aufgerufen, am 19. November 2006 neue Kirchenverwaltungen zu wählen. Erzbischof Ludwig Schick ruft alle Interessierten auf, sich als Kandidaten aufstellen zu lassen und auch zur Wahl zu gehen. „Es ist wichtig, dass wir engagierte Frauen und Männer haben, die sich um das Vermögen und die Finanzverantwortung der Gemeinden kümmern. Geordnete Finanzen und Kirchen, Pfarrzentren, Pfarrhäuser sowie Kindergärten ‚in gutem Zustand’ sind Voraussetzung für ein gutes Gemeindeleben.“ Um die Basis für Pastoral und Mission hätten die Kirchenverwaltungen zu sorgen. Sie seien für kirchliches Leben sehr wichtig. Sie müssten mit größtmöglicher Rückendeckung aus ihren Gemeinden arbeiten können. Deshalb sei es wichtig, dass viele Frauen und Männer zur Wahl gingen. Besonders in der derzeitigen Umstrukturierungsphase, in der gespart, konsolidiert, kooperiert und auch neue Wege der finanziellen Absicherung der kirchlichen Arbeit in Verkündigung, Gottesdienst und Caritas, gegangen werden müssten, seien die Kirchenverwaltungen von großer Bedeutung, betont der Erzbischof.

Die Kirchenverwaltung besteht aus dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand und den - je nach Größe der Kirchengemeinde - vier bis acht gewählten, ehrenamtlichen Mitgliedern. Dieses Gremium vertritt die Kirchenstiftung in allen rechtlichen Angelegenheiten. Wenn beispielsweise ein neuer Pfarrer seinen Dienst in der Gemeinde beginnt, wird ihm der Kirchenschlüssel überreicht. Zu den Aufgaben der Kirchenverwaltung zählen die Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens und die Sorge um die Finanzierung der ortskirchlichen Bedürfnisse.

Die Vorbereitungen für die alle sechs Jahre stattfindenden Wahlen sind in vollem Gange. Bis zum 16. Oktober müssen die Kandidaten für die Wahl in jeder Gemeinde feststehen. Die diesjährige Wahl steht unter dem Motto "Mit Vertrauen verwalten!". Im Erzbistum Bamberg können insgesamt 623.000 Frauen und Männer ab 18 Jahren zur Urne gehen. In den 560 Kirchenstiftungen der 96 Seelsorgebereiche stellen sich rund 3.700 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl.

Quelle: Homepage der Diözese