Kindern eine Stimme geben!

Kolpingsfamilie Bubenreuth wählt neuen Vorstand

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kolpingsfamilie Bubenreuth war eine Besondere. Besonders war sie nicht wegen des Wahlergebnisses: Die alte Vorstandschaft ist auch die neue Vorstandschaft, wurde allerdings um eine Person erweitert.
Besonders war das Wahlprozedere. Laut Satzung haben bei der Kolpingsfamilie auch Kinder eine Stimme. Es gilt das „Wahlrecht von Geburt an“. Bei einem Altersdurchschnitt von ca. 35 Jahren und 145 Mitgliedern ist die Kolpingsfamilie eine junge „Familie“. Alleine 43 Mitglieder davon sind unter 14 Jahren. Wie in einer Familie wird durch das Familienwahlrecht versucht, auch die Bedürfnisse der Kleinsten ernst zu nehmen.
Klar ist, dass diese Wahlordnung die Ergebnisse nicht gravierend beeinflusst. Gegenstimmen erhielt keiner der Kandidaten. Es soll aber ein Zeichen sein, für das zukünftige Zusammenleben in einer überalternden Gesellschaft.
Als Zeichen des Dankes erhielt der alte und neue Vorstand Günter Tressl ein Haus aus Bausteinen überreicht. Nach dem Motto „Familie ist ein Haus voll Leben – aber niemals fertig!“ symbolisiert dieses Haus die Kolpingsfamilie Bubenreuth mit all ihren Mitgliedern. Aber auch die Arbeit, die man mit so einem Verein hat. Da man damit niemals fertig ist, war dieses Haus nur zur Hälfte fertig. Da man sich aber in einer Familie gegenseitig hilft, sollte das Haus von den Teilnehmern noch während der Hauptversammlung fertig gestellt werden.
Gewählt wurden als Vorsitzender Günter Tressl, als Präses Pfarrer Matthias Bambynek und als Kassier Claus-Jürgen Schmidt. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden Agnes Eger, Gitti Hößl, Julia Eger, Lothar Schmidt und Tassilo Schäfer gewählt.

