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Kaplan Philipp Janek stellt sich vor

Philipp Janek
Datum:
Veröffentlicht: 22.9.17
Von:
Philipp Janek

„Wacht und betet“

Wir heißen unseren neuen Kaplan recht herzlich im Seelsorgebereich willkommen!

Liebe Gemeindemitglieder im Seelsorgebereich Erlangen West,

nach meiner Priesterweihe am 24. Juni dieses Jahres, darf ich nun meine erste Kaplanstelle bei Ihnen in Erlangen antreten. Damit sie alle wissen, wer da auf sie zukommt, möchte ich mich kurz vorstellen.

Ich bin im für die deutsche Geschichte wichtigen Jahr 1989 in Wittichenau, einer kleinen Stadt in der Oberlausitz, geboren worden. Nach meinem Abitur habe ich in Vorbereitung auf das Studium das sogenannte Propädeutikum in Bamberg absolviert. Dort bin ich das erste Mal mit dem Frankenland in Kontakt gekommen und aus dieser Zeit gibt es viele Freundschaften und Verbindungen.
Im Anschluss an mein Studium in Erfurt in den Jahren 2009 bis 2014 habe ich die letzten drei Jahre in Bamberg mein Praktikumsjahr und den Pastoralkurs absolviert. Es war eine sehr bereichernde und schöne Zeit, in der ich viele Erfahrungen im Gärtnerviertel Bambergs machen konnte.
Jetzt hoffe ich sehr, dass ich diese positiven Erlebnisse in der kommenden Zeit mit und bei Ihnen im Gemeindeleben einsetzen kann. Andererseits bin ich bereits sehr gespannt, wie sie hier vor Ort als Christen leben, welche Erfahrungen sie machen und welche Herausforderungen angegangen werden müssen.

Ich bin mir sicher: Es wird eine interessante Zeit, denn das gesellschaftliche Leben um uns herum ändert sich ständig.

Ich habe mir den Primizspruch „Wacht und betet“ ausgewählt. Es sind zwei Tätigkeiten, die aufeinander bezogen sind und viel miteinander zu tun haben. Wachsamkeit braucht hohe Aufmerksamkeit. Wer wachsam ist, kann nicht schläfrig und unbeteiligt einfach alles um sich herum geschehen lassen. Es geht darum, die ganze Welt um mich herum mit den Freuden und Hoffnungen, aber auch den Nöten und Leiden wahrzunehmen. In der Beziehung zu Christus, im Gebet, kann ich dann meinen Auftrag, mein Leben vor Gott, gestalten. Wie wir als Christen in genau dieser Zeit leben, das ist die entscheidende Frage.
Darauf freue ich mich, dass wir miteinander dem nachgehen – hoffentlich wachend und betend.