IMPULS DES TAGES

Sub tuum präsidium – Unter deinen Schutz und Schirm
Unter deinen Schutz und Schirm
fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
Amen.
Dieses Gebet gilt als das älteste Mariengebet und geht bis in das 3. Jh. zurück.
Die Marienfrömmigkeit kommt aus dem Herzen der Gläubigen, aus einer tiefen Sehnsucht und Suche nach mütterlicher Sorge und familiärer Nähe und Geborgenheit.
In besonderer Weise steht die Schutzmantelmadonna für dieses Bild und für die Kirche als Ganzes. Die Menschen flüchten sich mit ihren Sorgen und Nöten, mit Bitten und Anliegen jeder Art unter den schützenden Mantel der Gottesmutter und damit auch ihrer Mutter im Glauben. Hier finden sie Ruhe und Frieden und einen besonderen Zugang zu Gebet und Gottesbegegnung.
Besonders im Marienmonat Mai rufen wir zu ihr als unsere Mittlerin und Fürsprecherin und bitten sie um ihren Beistand. Sie, die Jesus so nahe gekommen ist, wie kein anderer Mensch soll auch uns in seine Nähe führen, uns mit ihm versöhnen und mit ihrer mütterlichen Sorge begleiten.
Wie schon für so viele Menschen vor uns, steht Maria an unserer Seite.
Ihr Herz ist uns zugeneigt. Sie ist offen für unsere Nöte und Gebete und unter ihrem Schutz und Schirm dürfen auch wir uns flüchten.
Sie, unsere Mutter, Mittlerin und Fürsprecherin,
ein Bild für die ganze Kirche als eine große Familie,
ein Bild, das so vielen Menschen Trost und Ruhe geschenkt hat und immer wieder schenkt.
Bei ihr dürfen auch wir immer wieder unsere Zuflucht suchen.