IMPULS DES TAGES

Wie geht es weiter – Komm, Heiliger Geist
Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt - und dann ist er weg
Wie geht es jetzt weiter?
Wo gehen wir hin?
War's das jetzt mit unserer Gemeinschaft?
Diese Fragen werden sich die Jünger gestellt haben, nachdem Jesus verschwunden war.
Fragen, die bedrängen und Angst machen können.
Auch heute stellen sich für viele Menschen solche drängenden und existenziellen Fragen:
Ist mein Arbeitsplatz sicher? Kann ich meine Rechnungen noch bezahlen?
Was ist, wenn ich mich mit dem Virus infiziere und dann vielleicht meine Freunde oder Familie anstecke?
Wie geht es weiter für die einsamen und alten Menschen, für unsere Kinder, Schüler und Studenten?
Jesus hinterlässt seinen Freunden und uns die wundervollen Worte „Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ – aber das ist ein schwacher Trost, wenn er doch zunächst weg ist.
Was bleibt von der Kraft und dem Beistand Jesu, von seinem Wirken und Tun in der Welt?
Das können wir nur mit Blick auf das Pfingstfest beantworten. Denn erst dort erhalten die verängstigen Jünger neue Kraft und den Mut, sich der Welt und der ungewissen Zukunft zu stellen.
Die Tage vor Pfingsten sind traditionelle Gebetstage um den Heiligen Geist. Wir stehen wie die Jünger und schauen voller Hoffnung und mit einem Herz voller Ungewissheit, Sorgen und Bitten zum Himmel und erflehen den Beistand, den uns Jesus verheißen hat. Seinen Heiligen Geist, mit dem er unter uns wirksam bleibt und seine Kirche lenkt und leitet.
Ein schöner Gebetstext für diese Tage ist der Hymmnus um den Heiligen Geist, im Gotteslob unter der Nummer 342.
Beten wir gemeinsam um den Heiligen Geist:
Für uns selbst, für unsere Familien und Freunde und für unsere ganze Welt.
Mit diesem Beistand können wir – wie die Jünger damals – voller Mut und Hoffnung in die Zukunft gehen.