IMPULS DES TAGES
Zu verschenken
Auf den Wegen durch unsere Gemeinden finden wir in den letzten Tagen immer wieder Kartons, die am Gartenzaum, an der Hofeinfahrt stehen. Viele verschiedene Sachen sind darin oder stehen drumherum. Darüber ein Schild: ZU VERSCHENKEN.
Viele Menschen haben in den letzten Wochen ihre Zeit genutzt, um aufzuräumen, auszuräumen, Kisten zu packen und zu entscheiden:
Was kann weg?
Brauche ich das wirklich noch?
Wer freut sich vielleicht darüber?
Es dauert noch bis es (vielleicht) wieder Second-hand-Verkauf und Flohmärkte gibt.
Also: verschenken.
Verschenken kann ganz schön schwer sein – wenn mein Herz daran hängt, wenn schöne Erinnerungen geweckt werden, wenn es mir „teuer“ ist oder war, wenn ….
Verschenken kann auch leicht sein – wenn es keiner mehr braucht, wenn kein Platz dafür da ist, wenn keine Erinnerungen, kein Herz daran hängt, ….
-- aber selbst dann kann vielleicht immer noch das Leben eines Anderen bereichert, verschönt, erfreut werden.
Wenn wir das Herz der Menschen erfreuen können, geben wir ein wenig von Gottes Liebe zu uns weiter. Dann zeigt sich auch in diesen kleinen Zeichen am Wegrand das Herz Gottes durch unser Tun.
Die kleinen Zeichen im Alltag, am Wegrand, im Lächeln des Anderen können ein Geschenk Gottes für mein Leben sein.
Achten wir auf die kleinen „Geschenke“ der Mitmenschen – im Alltag, am Wegrand, in den Begegnungen.