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IMPULS DES TAGES

Impuls
Datum:
Veröffentlicht: 23.6.20
Von:
Marcel Jungbauer

„Wie herrlich ist es,
dass niemand eine Minute zu warten braucht,
um damit zu beginnen,
die Welt langsam zu verändern.“
 
Dieses Zitat von Anne Frank ist mir heute zugefallen und ich dachte mir:
Ja, wirklich herrlich, dass wir sofort beginnen können, die Dinge zu ändern.
 
Aber womit sollen wir beginnen?
Welche Gedanken, die ich gut finde, sind für die anderen auch gut?
Was hat Aussicht auf Erfolg und wo sind Enttäuschungen vorprogrammiert?
Ist der große Wurf dran, oder reicht der ganz kleine Schritt?
 
All diese Anfragen bewirken, dass Menschen zögern oder sich gar nicht trauen, damit zu beginnen, die Welt langsam zu verändern. Und alles bleibt, wie es ist.
 
Wie herrlich ist es, denke ich mir da, dass wir einen haben, dem wir unsere Hoffnungen und Pläne als erstes zeigen dürfen, unseren Gott. Denn er sendet uns seinen Heiligen Geist, den Geist des Rats und der Stärke, den Geist der Nächstenliebe und des Glaubens.
 
Komm, Heil’ger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.
Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.
 
Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.
 
Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.