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IMPULS DES TAGES

Gekreuzigter
Datum:
Veröffentlicht: 10.4.20
Von:
Pastoralpraktikant Stefan Lunz

Karfreitag - Der Feiertag vom Leben und Sterben Jesus Christus

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

„Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ Johannes 3,16

Was geschieht da auf Golgatha?

Im Grunde übersteigt dieses Ereignis unser Vorstellungsvermögen.
Alle Wesenszüge des menschlichen Seins, alle Höhen und Tiefen begegnen uns an diesem Feiertag, dem Karfreitag.
Wir begegnen dem römischen Statthalter Pontius Pilatus. Er ist ein selbstherrlicher Herrscher. Er beansprucht seine Allmacht im römischen Reich.
Ihm gegenüber steht Jesus - ein Wanderprediger aus Nazareth. Er, der zum Tode verurteilt wird. Eine im Volk populäre Person.
Er hatte viele Anhänger. Fast alle, die ihm am nächsten standen, sind geflohen. Sie ließen Jesus allein. Wahrscheinlich hatten sie Angst, dass sie das gleiche Schicksal trifft.
Nur die Frauen sind es, die mit Jesus unter dem Kreuz aushalten. Sie leiden mit ihm. Und ein Jünger, Johannes.

Wer ist noch bei dem Kreuz zu sehen? Es sind die Spötter, die Misstrauischen und die Rechthaber. Sie machen sich über diesen angeblichen Sohn Gottes lustig. Auch die Gaffer und Neugierigen sind da. Und da ist noch die Besatzungsmacht. Sie haben ihren Auftrag ausgeführt. Sie haben die Ordnung wieder hergestellt.

Vor ein paar Tagen zog Jesus unter Hosianna-Rufen in Jerusalem ein. Was ursprünglich verheißungsvoll beginnt, im Garten Gethsemane nimmt es eine böse Wendung. Angsterfüllt betet Jesus zu Gott.
"Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht an mir vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille." Matthäus 26, 42

Jesus führt den Willen des Vaters aus; ja er vollendet das Werk des Vaters. "Es ist vollbracht" Johannes 18, 30

Alles endet schließlich am Spätnachmittag in der Grabkammer des Joseph von Arimathäa, unweit von Golgatha.
Vorläufig! Wir wissen, es ist nicht das Ende.

Am Ostersonntag war das Grab leer. Jesus ist von den Toten auferstanden. Der Tod hat keine Macht mehr.
Nur deswegen können wir den Karfreitag als Feiertag begehen. Aus diesem Grund können wir sprechen:
„Wir beten dich an Herr Jesus Christus und preisen dich, denn durch dein Heiliges Kreuz hast du die Welt erlöst.“
Im Kreuz ist Heil. Im Kreuz ist Hoffnung. Im Kreuz ist Leben.
Dieses Kreuz ist das Symbol unseres Glaubens.