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IMPULS DES TAGES

Christi Himmelfahrt
Datum:
Veröffentlicht: 21.5.20
Von:
Stefan Lunz

Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel? Der Herr wird wiederkommen, wie er jetzt aufgefahren ist.

Jesus erscheint nach seinem Tod und seiner Auferstehung immer wieder seinen Jüngern. Er hält mit Ihnen das Abendmahl und gibt Zeugnis dafür, dass sein Wirken mit dem Tod nicht beendet ist.

Dies ist der Eröffnungsvers in der Liturgie zum Hochfest „Christi Himmelfahrt“ in der Osterzeit. Jesus erscheint nach seinem Tod und seiner Auferstehung immer wieder seinen Jüngern. Er hält mit Ihnen das Abendmahl und gibt Zeugnis dafür, dass sein Wirken mit dem Tod nicht beendet ist. Nun wird er zum Vater emporgehoben. Er sitzt dort zur Rechten des Vaters. Dies bekennen wir im Credo.

Selbst im Geschehen der Himmelfahrt ist Jesus den Menschen zugewandt.

Uns wird zugesagt, dass der Herr auch wiederkommen wird:
„Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.“ (Apg 1,11)

Die anwesenden Jünger blicken zu ihm auf, sind erstaunt, einige sicherlich auch enttäuscht und mutlos.

Unser Gefühl allein gelassen und hilflos zu sein, aber auch unsere Ängsten vor der Zukunft, wird durch diese Zusage Jesu widerlegt: „Ihr seid in mir und ich bin in euch!“ (Joh 14,20)

Mit dieser Zusage dürften wir freudig in die Zukunft blicken und Gott in seiner großen Güte loben:

Du höchster Herr der Ewigkeit,
du Retter der verlornen Welt,
durch den der Tod vernichtet ist,
das Leben siegreich triumphiert.

Zum Thron des Vaters steigst du auf
Und nimmst zu deiner Rechten Platz;
der dich erhöht in Herrlichkeit,
er setzt dich ein in seine Macht.

In Ehrfurcht beugen sich vor dir
der Himmel und das Erdenrund,
und selbst die Unterwelt bekennt:
Du bist der Herr der ganzen Welt.

Die Engel nehmen staunend wahr,
wie sich des Menschenlos gewandt:
Was Menschen fehlten, sühnt ein Mensch
und herrscht auf ewig: Mensch und Gott.

Dir, Herr, sei Ruhm und Herrlichkeit,
den Sieger, der zur Höhe fährt,
dem Vater und dem Geist zugleich
durch alle Zeit und Ewigkeit.
Amen

(Hymnus zum Morgengebet an Christi Himmelfahrt)