IMPULS DES TAGES

Eine neue, besondere „Willkommens-Kultur“!
Wer in den vergangenen Wochen in unserem Seelsorgebereich den einen oder anderen Gottesdienst unter „Corona-Bedingungen“ besucht hat, der kennt sie schon:
Die Ordner, Helfer und Wegweiser, die jeden Gottesdienstbesucher an der Kircheneingangstür in Empfang nehmen.
Also jene hilfreichen und freundlichen Ehrenamtlichen, die – um die Corona-Schutzmaßnahmen zu erfüllen – jeden Gottesdienstteilnehmer nach seinem Namen fragen, ihn registrieren und ihm dann einen bestimmten Platz in der Kirche zuweisen.
Jene Mitarbeiter/innen, die eine Liste in der Hand halten und schauen, wer und wie viele der vorher angemeldeten Gottesdienstbesucher schon da sind, oder die den kurzfristig und spontan Kommenden auch ohne Anmeldung noch einen freien Platz zuteilen (da unsere St. Heinrich-Kirche sehr groß ist, mussten wir bislang trotz Platzbegrenzungen noch nie jemanden abweisen oder auf einen anderen Gottesdienst „vertrösten“!).
Also jene engagierten Menschen, die in Corona-Zeiten - wo wir aufgrund des „Kontaktminimierungs- und Abstandsgebotes“ auf die bisherigen liturgischen Dienste (Ministranten, Mesner, Lektoren und Kommunionhelfer) verzichten - sozusagen einen „vor-liturgischen Dienst“ tun!
Wie gut, dass sie da sind: unsere Ordner, Helfer und Wegweiser, und ihre Aufgaben mit viel Einfühlungsvermögen, Ruhe und Konzentration ausüben, denn sonst könnten bzw. dürften wir gar keinen Gottesdienst feiern!
An dieser Stelle sei ihnen allen im ganzen Seelsorgebereich ein lieber Gruß und ein herzliches Dankeschön gesagt! (Und allen, die zukünftig auch mithelfen möchten, ein herzliches Willkommen!)
Wenngleich das Ganze aus einer Vorsichts- und Schutzmaßnahme heraus entstanden ist,
ist es nicht auch schön und angenehm, als Gottesdienstbesucher am Kircheneingang mit Namen begrüßt und willkommen geheißen zu werden?
ist es nicht auch schön und wertschätzend, als Mitchrist freundlich angesprochen, und geschwisterlich wahr- und ernstgenommen zu werden?
Ist es nicht auch schön und motivierend, erwartet zu werden und einen Platz in einer größeren Gemeinschaft angeboten zu bekommen, um miteinander Gottesdienst feiern zu können?
Eine bislang ungewohnte, aber vielleicht wertvolle Erfahrung!?
Eine neue, besondere „Willkommenskultur“ in unseren Gemeinden!?
Eine wohlwollende, einladende Begrüßung, die jeden einzelnen willkommen heißt, und die konkret erfahrbar und erlebbar macht, was es bedeuten kann: „Bei deinem Namen habe ich dich gerufen“!? (Jesaja 43,1)
Dieser Satz gilt jedem von uns – im Moment gerade IHNEN!
Seien Sie uns herzlich willkommen - in unseren Gottesdiensten und in unseren Gemeinden!