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IMPULS DES TAGES

Datum:
Veröffentlicht: 25.7.20
Von:
Leo Klinger

„Hurra, hurra, jetzt sind die echten Ferien da!“

Die letzte Schulwoche liegt hinter uns: für Schüler/innen wie Lehrer/innen, und auch für die pastoral Tätigen.

so könnte man heute am ersten Ferien-Wochenende laut ausrufen!
Die letzte Schulwoche liegt hinter uns: für Schüler/innen wie Lehrer/innen, und auch für die pastoral Tätigen.
Heuer – angesichts von Corona – waren auch die Schulschlussgottesdienste anders als sonst: nicht mit den großen Mengen von Schülern bzw. mehreren Klassen in einer Kirche fanden Abschluss-Gottesdienste statt, sondern mit kleineren Gruppen auf dem Schulhof oder im Foyer der Schule und insbesondere mit den vierten Klassen, die die Grundschule nun verlassen und mit Gottes Segen in die Ferien und später auf einen neuen Weg geschickt wurden –
eine neue, aber durchaus positive Erfahrung für Schüler, Lehrer und Seelsorger! war aufgrund der kleineren Schülerzahl und der besonderen Situation die Beteiligung doch gleich intensiver, konzentrierter und vertiefter als in den Vorjahren.

Nun also gehen sie in die „echten, großen Ferien“ bzw. in den Urlaub: die Schüler/innen, die Lehrer/innen, die Eltern und Erzieher/innen, und alle, die in diesen Wochen Urlaub haben.
Guten Gewissens können alle nun wirklich eine „echte Pause“ einlegen - und keine „Zwangspause“, wie vielleicht in den Wochen zuvor, wo man oftmals hin- und hergerissen war zwischen „Home-schooling“ („Schule daheim“) und „Schulunterricht in der Schule“ und manche sich gar nicht mehr richtig auskannten: wann müssen welche Kinder in die Schule gehen und wann dürfen/müssen sie daheim bleiben und lernen.

Nun ist es klar: es sind Ferien! Und nach dem biblischen Motto „Alles hat seine Zeit“ ist jetzt die Zeit zum Entspannen und zum Durchschnaufen, eine Zeit der Erholung und der Ruhe, eine Zeit, zu sich selbst zu kommen und den Tag für sich zu genießen – mit allem, was einem Freude macht, und wozu man sonst im Alltag und im Alltagstrott vielleicht nicht kommt.

Wie wir es bei den Abschluss-Gottesdiensten getan haben, können wir dabei auf uns selbst, auf unser Leben schauen (und dankbar zurückblicken) und zugleich auch auf Gott und seine Botschaft für uns Menschen, der uns Leben, ja „Leben in Fülle“ schenken will.

Und so könnten wir dann vielleicht auch beten:

Guter Gott, lass mich zu Ruhe kommen
im Vertrauen auf dich.
Lass mich erkennen,
wenn ich Pausen brauche,
wenn ich Kraft tanken soll,
um nicht auszutrocknen – innerlich und äußerlich.
Zeige mir Wege zu dir,
um eine wohltuende Stille,
eine kräftigende Ruheund innere Gelassenheit
zu finden,
die mich trägt
in schweren, anstrengenden Zeiten
wie auch in frohen, freudigen Zeiten,
im Alltag wie in den Ferien!

Das wünscht Ihnen, den Erwachsenen, und Euch, den Kindern und Jugendlichen,