IMPULS DER WOCHE

Mit Maria – beharrlich im Gebet
Oktober. Es wird kalt, die Blätter färben sich. Der Himmel ist oft von Wolken behangen. Regen. Zu den „Top-Ten der Lieblingsmonate“ zählt diese Zeit nicht gerade. Oder?
Ist es da nicht seltsam, dass die Kirche gerade dem Oktober eine besondere Bedeutung beimisst – als Rosenkranzmonat?
Sie ehrt dies sogar mit einem eigenen Gedenktag – Unsere Liebe Frau vom Rosenkranz (begangen am 07. Oktober).
Und doch ist das gar nicht so verkehrt, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.
Gerade in dieser eher melancholischen Zeit – wenn man sich danach sehnt, dass die Tage wieder heller werden – dürfen wir uns von der Gottesmutter im Gebet leiten lassen. Maria ist darin erfahren, die Apostelgeschichte berichtet davon (vgl. Apg 1, 12-14). Nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen ist, ziehen sich die Jünger nach Jerusalem zurück.
„Einmütig“ (Apg 1,14) verharren sie im Gebet; Maria ist mitten unter ihnen.
Dieses Vorbild lädt uns ein: Mit Maria auf Jesus Christus zu schauen.
Ihm die Sorgen einer Welt hinzutragen, die sich nach Licht und nach Heil sehnt.
Nutzen wir diesen Monat Oktober ganz bewusst, um unsere Anliegen der Fürsprache Marias bei Gott anzuvertrauen.