IMPULS DER WOCHE
"Ich will, ich will, das sagt man nicht!"
Genau diesen Satz habe ich im Ohr, wenn ich an meine beiden Großmütter denke.
„Ich will, ich will, das sagt man nicht!“
Genau diesen Satz habe ich im Ohr, wenn ich an meine beiden Großmütter denke.
Vielleicht ist es Fügung oder vielleicht habe ich auch gerade deswegen diesen Primizspruch für mich ausgewählt.
„Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ (Mt 6, 10)
Jesus verweist uns immer auf den Willen Gottes, den er in der Welt umsetzen soll. Wohin verweist uns aber unser Wille? Auf das eigene „Ich“? Oder doch eher auf den Willen Gottes?
Als Christin und Christ sollten wir uns ab und zu ins Gedächtnis rufen, dass wir Gesandte sind!
Gesandte um den Menschen von einer frohen Botschaft zu erzählen, besser gesagt um den Menschen diese Botschaft vorzuleben.
Ich glaube es war auch Gottes Wille, dass ich mich eines Abends mit Papst Johannes XXIII beschäftige.
Ich sah den Film „Ein Leben für den Frieden – Papst Johannes XXIII“, ein Papst der Kirchengeschichte geschrieben hat, er hat das II. Vatikanische Konzil angekündigt und auch eröffnet. Ein Bauersohn, der als Papst versuchte der Kirche einen neuen Blick zu eröffnen. Interessant fand ich es als Papst Franziskus am 27. April 2014 Papst Johannes XXIII heiliggesprochen hat.
Ein sehr interessanter und nicht unumstrittener Papst. Aber ein Mann der versuchte den Willen Gottes den Menschen nahe zu bringen!
Ich denke das Tagesgebet zu seinem Gedenktag am 11. Oktober bringt es auf den Punkt:
„Allmächtiger, ewiger Gott, im heiligen Papst Johannes hast du der Welt ein lebendiges Abbild Christi, des guten Hirten, aufleuchten lassen. Gib uns auf seine Fürsprache die Kraft, dass wir den Reichtum christlicher Liebe mit Freude weiterschenken. Durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen.“