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IMPULS DER WOCHE

Datum:
Veröffentlicht: 2.9.20
Von:
Christine Held-Winkelmann

Sich dran gewöhnen

Manchmal klappt es.
Manchmal habe ich mich schon fast dran gewöhnt.
Aber manchmal vergesse ich es auch.
Dann erinnern mich Schilder, Begegnungen, Hinweise, … daran.

NICHT vergessen - MASKE aufsetzen.

Inzwischen gehört sie zum Alltag. Immer beim Betreten eines öffentlichen Ortes (Biergarten, Kirche, Supermarkt) oder eines fremden Hauses soll / kann / muss ich Maske tragen.
Im Urlaub war es interessant, zu beobachten: Wie machen es dir anderen – in den Biergärten, in den Kirche, in den Supermärkten? Welche Regeln gelten hier – wann? Für wen? Wo genau macht wer was?
Es ist gar nicht so einfach, hier noch durchzublicken. Aber „eigentlich“ bin ich es ja inzwischen gewohnt, die Maske bereit zu haben.

Doch immer wieder vergesse ich es – vielleicht weil ich mich „eigentlich“ nicht daran gewöhnen will?
Durch dieses neue „Normal“ (Abstand, Maske, kein Händeschütteln, ..) verlieren wir so viel an Nähe, Begegnung und Gemeinschaftserlebnis. Ich – und Sie vielleicht auch- hoffe immer noch, dass das alles bald vorbei ist. Aber ich weiß: das alte NORMAL wird es so nicht mehr geben.

Und so heißt es: aus der Situation das Beste machen und kreativ neue Ideen entwickeln, um einander zu begegnen und das zu tun, was das Leben lebenswert macht – ohne einander zu gefährden.

Daran kann ich mich gewöhnen: kreativ Neues wagen.