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IMPULS DER WOCHE

Weihnachtsbeleuchtung
Datum:
Veröffentlicht: 16.12.20
Von:
Stefan Lunz

Aufbrechen zum Licht

Advent ist die Zeit der Ruhe, des Zu-sich-Kommens, eine Zeit des Wartens. Der Advent ist nicht nur eine Zeit der Dunkelheit, sondern auch des Lichts!

An den Straßen hängt adventliche Beleuchtung. In den Fenstern der Häuser leuchten Lichtsterne und Lichterketten. Es blinkt und funkelt überall. Diese Überfülle des Lichtes zeigt uns den Hinweis auf das wahre, eigentliche Licht, dass wir in dieser Zeit erwarten: das Kommen Gottes in menschlicher Gestalt, dass uns in der Geburt Jesu an Weihnachten erleuchten will. Diese Tage vor Weihnachten laden uns ein, uns auf den Weg zu machen und zu diesem Licht aufzubrechen.

Paul Weismantel schrieb dazu:

Aufbrechen zum Licht

Aufbrechen zum Licht,
um mehr auf das zu achten
und dem mehr Raum zu geben,
was mein Herz aufatmen und aufblühen lässt.

Aufbrechen zum Licht,
um mein Augenmerk mehr auf das zu richten
und nach dem auszurichten,
was mich beseelt und wachsen lässt.

Aufbrechen zum Licht,
um mehr über das nachzusinnen
und von dem zu sprechen,
was mich beflügelt und aufleben lässt.

Aufbrechen zum Licht,
um bereit und empfänglich zu werden
für den unsichtbaren Gott,
der uns in menschlicher Gestalt täglich neu begegnen will.

Aus: Abendlicher Adventskalender 2004