„Gemeinsam neue Wege gehen"

Einführung von Pfarrer Mathew Kiliroor und Begrüßung von Kaplan Jacob Kurasserry
Unter das Motto „Gemeinsam neue Wege gehen“ stellte Dekan Dobeneck die Einführung von Pfr. Dr. Kiliroor in Bubenreuth. „Neue Wege“, denn nach dem Weggang von Pfr. Bambynek hat die Pfarrei Maria Heimsuchung mit der Filiale St. Elisabeth keinen „eigenen“ Pfarrer mehr. Pfr. Kiliroor hat ne-ben Baiersdorf und Hagenau nun auch Bubenreuth und Möhrendorf zu betreuen. Zur Unterstützung hat er Kaplan Jacob Kurasserry, der in Bubenreuth wohnen wird. „Gemeinsam“, weil bei diesen neuen Wegen auch die Gemeinde gefragt und gefordert sein wird.
Dekan Dobeneck stellte fest, dass er nun zum drit-ten Mal innerhalb weniger Jahre einen Pfarrer in Bubenreuth einführen muss. „Man könnte meinen, Bubenreuth hätte einen hohen Pfarrerverschleiß. Doch weit gefehlt. Während der eine in Kronach Regionaldekan wurde, ging der andere nach Bam-berg“, so Dekan Dobeneck, „wo der Domberg auch nicht mehr weit ist. In Bubenreuth und Möhrendorf laufen die Pfarrer also zur Hochform auf. Da Pfr. Kiliroor also schon in Hochform ist, darf er die bei-den Pfarreien nun mit betreuen.“
Dekan Dobeneck verlas im Anschluss seiner Ein-führungsworte die Ernennungsurkunde von Erzbi-schof Schick und geleitete Pfr. Kiliroor auf seinen Platz am Altar. Hr. Jamin übergab für die Kirchen-verwaltung Pfr. Kiliroor symbolisch den Kirchen-schlüssel. Anschließend begrüßte Dekan Dobenek Kaplan Jacob Kurasserry.
„Wer bei euch groß sein will, soll euer Diener sein.“ Unter diesen Gedanken aus dem Evangelium stellte Pfr. Kiliroor seine Predigt. So wolle er dieses Evangelium als Weisung verstehen und Diener sein. Diener der Pfarrei. Das, was seine Vorgänger begonnen haben, wolle er ausbauen. Hier freut er sich, dass neben Kaplan Jacob auch Pastoralrefe-rent Bankmann mitarbeitet. Immerhin ist seine Pfarrei nun mehr als doppelt so groß als vorher. Deshalb bat er auch gleich um Verständnis und Unterstützung, denn die doppelte Größe macht mehr als die doppelte Arbeit.
Im Anschluss an den Gottesdienst wurden Pfr. Kili-roor und Kaplan Jacob durch die Pfarrgemeinde-ratsvorsitzenden aus Bubenreuth und Möhrendorf, Herrn Polster und Fr. Kral, begrüßt.
Das Symbol der ökum. Kirchenzeitung „Brücke“ nahm Pfarrerin Haeßler von der evangelischen Lu-kasgemeinde in ihren Grußworten als Beispiel für die Ökumene im Ort und überreichte Pfr. Kiliroor und Kaplan Jacob je eine Tasse. Diese soll beide daran erinnern, dass eine in Ruhe getrunkene Tasse Tee durchaus hilfreich wirken kann.
Bürgermeister Greif aus Bubenreuth schenkte zum herzlichen Willkommen beider je ein Buch mit der Geschichte Bubenreuths. Greif wünschte sich und der Gemeinde, dass es Kaplan Jacob so gut ge-fällt, dass er bleiben möchte. Dazu richtete er die Bitte an die Bürger beider Gemeinden, Pfr. Kiliroor und Kpl. Jacob herzlich aufzunehmen.
Als leitender Pfarrer des Seelsorgebereichs Erlan-gen Nord-Ost gratulierte Pfr. Zettelmeier seinem Amtsbruder Kiliroor zum Aufstieg vom Pfarrer zum „Großpfarrer“. Die Notwendigkeit, im Seelsorgebe-reich aufeinander zuzugehen, stellte er dabei her-aus.
Nach den Dankesworten von Pfr. Kiliroor war beim Empfang im Pfarrsaal noch die Möglichkeit zum persönlichen Kennenlernen.