Gedanken zum Sonntag
Lk 6,39-45
Scher dich um deine eigenen Sachen.
Fass dich an die eigene Nase.
Er sprach aber auch in Gleichnissen zu ihnen: Kann etwa ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen?
Ein Jünger steht nicht über dem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein.
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht?
Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du selbst den Balken in deinem Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du zusehen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.
(Lk 6,39-42)
Kehr vor deiner eigenen Tür.
Scher dich um deine eigenen Sachen.
Fass dich an die eigene Nase.
Diese Sprüche kennen wer. Sie sind eindeutig: Halt dich da raus.
Die Bilder im Evangelium zeigen das ebenfalls deutlich:
Was siehst du den Splitter beim Anderen,
aber deine Balken im Auge übersiehst du?
Schau auf dich und dein Handeln, bevor du über andere urteilst.
Stelle die Fragen zuerst an dich selbst, bevor du anderen etwas vorwirfst.
Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge,
dann kannst du zusehen,
den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen!
Jesu Worte hören und danach handeln ist gefragt.
Nutzen wir die beginnende Fastenzeit,
um uns wieder neu auf Jesu Worte auszurichten.