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Gedanken zu Markus 10,46-52

Fastenkalender
Datum:
Veröffentlicht: 3.3.21
Von:
Imelda Bocheneck
Die Heilung eines Blinden bei Jericho
Bibelstelle

Als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jericho wieder verließ, saß an der Straße ein blinder Bettler, Bartimäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn David, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir!

Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her!
Und Jesus fragte ihn: Was soll ich dir tun? Der Blinde antwortete: Rabbuni, ich möchte wieder sehen können.

Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dir geholfen.
Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen.

Gedanken

Jesus hört den Ruf und fragt nach.
Und der Blinde spricht im Vertrauen auf sein Wirken seine Bitte aus. Er traut sich. Er vertraut Jesus. Er glaubt an Gottes Hilfe.

Dieses Vertrauen stärkt mir jeden Tag den Rücken. Ein blindes Vertrauen heißt nicht tatenlos die Dinge laufen lassen, sondern aus der Blindheit herausfinden, die Augen öffnen, die Aufforderung annehmen: Geh!
Mach dich auf den Weg, pack es an. Öffne die Augen und hab das Wesentliche im Blick.

In einem Kinderbibeltext fand ich eine etwas andere Wortwahl des Bibeltextes:
Jesus sagt zu Bartimäus: „Du vertraust mir und deshalb soll dir geholfen werden.“

Genau das trifft es. Glauben heißt für mich, sich vertrauensvoll an Gott wenden und auf sein Wirken vertrauen.
Durch dieses Vertrauen gestärkt kann ich hoffnungsvoll auch schwierige, unangenehme Situationen angehen.

von

Imelda Bocheneck, 65, St. Xystus