Gedanken zu Lukas 24,13-16

Bibelstelle
Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so dass sie ihn nicht erkannten.
Und er legte ihnen dar, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht.
Jesus tat als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf und sie erkannten ihn.
Gedanken
Auf einer Israelreise suchte unsere Gruppe den Ort Emmaus. Unser Fahrer fragte: Welches Emmaus wir denn suchen? Es gibt mehrere Orte die Emmaus heißen.
Dabei kam mir der Gedanke: Wir sind als Gruppe auf dem Weg und sprechen von Jesus, wir hören seine Worte und Gedanken, brechen das Brot in seinem Namen und essen miteinander hier in Israel oder irgendwo.
Emmaus ist überall auf der Welt wo Menschen mit Jesus unterwegs sind. Glauben heißt auf dem Weg sein. Machen wir uns immer wieder auf den Weg des Glaubens. Bemühen wir uns, überwinden wir unsere eigene Verzagtheit.
Ich will mich bemühen und mache mich wieder neu auf den Weg des Glaubens.
von
Eva Kriemann, St. Heinrich