Firmvorbereitung im Dezember

Frühschichten, Kirche reinigen und konsumkritischer Spaziergang - ein bunter Monat
Frühschichten, Kirche reinigen und konsumkritischer Spaziergang
Auch jetzt im Dezember gab es neben den üblichen Gruppenstunden eine Reihe von Aktivitäten mit unseren Firmlingen.
Frühschichten
Einen besinnlichen "Auftakt" machten die Frühschichten. Jeweils an einem Donnerstag morgen um 6.30 Uhr trafen sich die Firmlinge aus unseren drei Gemeinden einmal in ihrer Gemeinde vor Ort zu diesem Gebet.
Die Frühschicht ist vor allem bei Jugendlichen beliebt wegen der Atmosphäre: nur Teelichter erhellen den Raum, man singt und betet gemeinsam.
Obwohl einige Firmlinge etwas schwer aus dem Bett gekommen sind, war die Atmosphäre in den Frühschichten doch ruhig und besinnlich. Nach dem Gebet konnten sich die Firmlinge bei einem leckeren Frühstück stärken, um dann - an Leib und Seele - gestärkt, in den Schulalltag zu gehen.
Kirchenputz
Nicht nur zu Hause stehen vor Weihnachten einige Aufräum- und Putzarbeiten statt. Auch in der Kirche muss geputzt und sauber gemacht werden, damit an Weihnachten alles in einem besonderen Glanz erstrahlen kann.
Die Mesner und Mesnerinnen in St. Xystus, der Apostelkirche und Albertus Magnus freuten sich besonders über die zusätzliche Hilfe: die Firmlinge des Workshops "Kirche reinigen und schmücken" legten kräftig Hand an, wenn es um Stühle saubermachen, Bänke polieren, wischen, Staubsaugen,... ging.
Konsumkritischer Spaziergang
Die Firmlinge des Workshops "Konsumkritischer Spaziergang" erlebten einen anderen besonderen Vormittag.
Wir trafen uns am Samstag Vormittag am Eine-Welt-Laden am Neustädter Kirchenplatz 7. Dort wartete schon die Chefin Frau Mildenberger auf uns. Ausgestattet mit einem Utensilienwägelchen führte sie die Firmlinge an verschiedene Geschäftsorte von Global-Player in Erlangen. Egal ob Schuhe, Fastfood, Computer, Handys, Kaffee oder Papier: die Informationen von Frau Mildenberger waren sehr aussagekräftig und machten die Firmlinge doch etwas nachdenklich.
Wussten Sie zum Beispiel, das bei der Herstellung eines Schuhes nur umgerechnet 40 Cent an die Arbeiter gehen? Während berühmte Sportlerpersönlichkeiten mit Werbung von den großen Sportfirmen Millionen einstecken? Dass mit nur 34 Cent mehr Kosten für Schuhe den Arbeitern in den ärmeren Ländern genug Lohn sicher wäre?
Nach 1 1/2 Stunden Spaziergang waren die Firmlinge aufgrund der Informationen schon etwas erschöpft und besichtigten dann zum Abschluss mit Freuden den Eine Welt Laden mit seinen Bio- und Fairtrade-Produkten und kauften sogar das eine oder andere Weihnachtsgeschenk.