Ewald Sauer verabschiedet sich

Unser Pfarrer ist ab September Regens des Priesterseminars
Ich schaue in Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück, die für mich eine sehr intensive Zeit mit vielen Herausforderungen und Veränderungen waren.
Liebe Leserin, lieber Leser,
zum 01. September hat mich unser Erzbischof zum Regens des Priesterseminars in Bamberg und damit zum Leiter der Ausbildung der Priesteramtskandidaten ernannt. So endet nach 11 Jahren mein Wirken als Pfarrer der Apostelgemeinde.
Ich schaue in Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück, die für mich eine sehr intensive Zeit mit vielen Herausforderungen und Veränderungen waren.
Ich durfte die Pfarrei Zu den Hl. Aposteln als Gemeinde kennenlernen, die mit ihrer Ausrichtung auf Familien, Kinder und Jugendliche vollerAktivitäten, Impulsen und Ideen war und ist. Die Zusammenarbeit mit den vielen Ehrenamtlichen hat mir Freude gemacht, die Begegnung mit Gemeindeangehörigen war für mich eine Bereicherung. So möchte ich allen danken, die mir ihr Vertrauen und ihre Zuneigung geschenkt haben. Ich durfte auch spüren, wie wichtig die geistliche Begleitung und die pastorale Einfühlsamkeit für Einzelne ist. Die damit verbundenen Erfahrungen sind mir wertvoll und werden mir in Erinnerung bleiben.
In den vergangenen Jahren hat sich Manches aber auch geändert. Es wurde notwendig, über den Tellerrand dereigenen Gemeinde hinauszuschauen. Die Bildung des Seelsorgebereiches Erlangen-West und vor allem die Arbeit am Pastoralkonzept hat uns dabei in die Zukunft geführt. Ich bin davon überzeugt, dass der Seelsorgebereich unverzichtbar ist, bietet er doch die Möglichkeit, das eigene Profil als Gemeinde zu schärfen und in ein größeres Ganzes einzubinden; zudem schafft er die Chance dafür, dass Hauptamtliche in einem größeren Team zusammenarbeiten und stärker nach ihren eigenen Charismen eingesetzt werden können. Sicher galt es auch, sich mit manchen Befürchtungen auseinanderzusetzen. Letztlich meine ich aber, dass die Vorteile, die der Seelsorgebereich bietet bei weitem überwiegen.
Ich bin dankbar für die intensive Arbeit, die in diesen Jahren zu einem guten Ergebnis geführt hat, sodass der Seelsorgebereich Erlangen-West heute einen Modellcharakter für unser Bistum besitzt. Die Apostelgemeinde mit ihren aufgeschlossenen, kritisch-konstruktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat dazu wesentlich beigetragen.
Meine Arbeit in der Apostelgemeinde stand in stetem Zusammenwirken mit Herrn Engelbert Rauh, der als Pastoralreferent und Gemeindeleiter mit großer Umsicht und mit Verantwortungsbewusstsein einen sehr wertvollen Dienst geleistet hat. Es gab zwischen uns nie ein Konkurrenzverhältnis, es herrschte vielmehr immer die Gesinnung des kooperativen Handelns. Ich bin dankbar dafür, dass dies zum Wohl der Gemeinde in ganz selbstverständlicher Weise möglich war.
Mit einem von Dankbarkeit erfüllten Herzen, bereichert mit vielen Erfahrungen und Begegnungen, darf ich mich nun von Ihnen verabschieden.
Ich kam vor 11 Jahren im Bewusstsein nach Erlangen-Büchenbach, dass mich der Herr sendet und begleitet. Ich durfte seine gütige Hand spüren, sie hat mir Halt und Sicherheit gegeben. Dafür und für den priesterlichen Dienst in Ihrer Gemeinde bin ich sehr dankbar.
Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen. Mögen Ihnen die heiligenApostel helfen, im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe den Wegen unseres Gottes zu vertrauen.
Es grüßt Sie
Ihr Pfarrer Ewald Sauer