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Erklärung der beteiligten Pfarrgemeinden zur Bildung eines Seelsorgebereichs "Erangen West"

Datum:
Veröffentlicht: 21.7.05
Von:
Ewald Sauer, Pfarrer

Erklärung der Pfarrgemeinden St. Heinrich, Zu den Heiligen Aposteln und St. Xystus mit Frauenaurach St. Albertus Magnus

Seit Mai 2005 finden Gespräche zwischen den Pfarrgemeinden des bisherigen Seelsorgebereichs Büchenbach- Frauenaurach mit der Alterlangener Pfarrei St. Heinrich statt.

Die Leitung des Erzbistums Bamberg hat, im Hinblick auf die derzeitige Situation der Kirche, angesichts rascher gesellschaftlicher Entwicklungen und innerkirchlicher Veränderungen, besonders aber hinsichtlich der personellen und finanziellen Ressourcen, den Prozess der Errichtung größerer Seelsorgeeinheiten eingeleitet. Hiervon sind alle Dekanate und Pfarreien der Erzdiözese betroffen. Unter der Richtzahl von mindestens 8.000 Katholiken sollen bis 2007 Seelsorgebereiche als künftige pastorale und wirtschaftlichen Einheiten entstehen.

Im Zuge dieser direkten Vorgabe der Diözesanleitung finden seit Mai 2005 auch Gespräche zwischen den Pfarrgemeinden des bisherigen Seelsorgebereichs Büchenbach-Frauenaurach mit der Alterlangener Pfarrei St. Heinrich statt.

Nach entsprechenden Beratungen haben sich die Gremien dieser Pfarrgemeinden (Pfarrgemeinderäte und Kirchenverwaltungen) für die Prüfung aller Möglichkeiten zur Bildung einer Seelsorgeeinheit ausgesprochen.

In einer gemeinsamen Sitzung der hauptamtlichen Seelsorger und Vertreter der Gremien am 06. Juli 2005 im Pfarrzentrum St. Heinrich wurde eine Absichtserklärung zur Bildung eines Seelsorgebereichs „Erlangen-West“ formuliert und an das Erzbischöfliche Generalvikariat gerichtet. In der Zeit bis September 2006 sollen die konkreten formalen und inhaltlichen Gestaltungen dieses Kooperationsbereiches festgelegt werden.

Einigkeit besteht darüber, dass in den nächsten Wochen und Monaten alle Verantwortlichen sehr intensiv die notwendigen Überlegungen und Gespräche hierüber führen werden.

Die föderative Integration mehrerer Pfarreien zu einer neuen Einheit bietet sicher Chancen und bereitet Probleme zugleich. Sie kann allerdings nur gelingen, wenn sich neben den Hauptamtlichen und den gewählten Gremien möglichst viele Arbeitskreise, Verbände, Gruppierungen und Angehörige unserer Pfarrgemeinden mit konstruktiven Beiträgen beteiligen.

So ersuchen wir alle Mitglieder unserer Gemeinden zur Begleitung dieses Prozesses durch Mitarbeit und Gebet.

Namens der am 06.07.2005 im Pfarrzentrum St. Heinrich Versammelten