Ergebnis der Sternsingeraktion

Vielen Dank an alle Beteiligten!
Lesen Sie, wofür das Geld eingesetzt wird.
Das Ergebnis
Vielen Dank allen Spendern der Sternsingeraktion für Hochlandkinder in Peru, für die € 3710,31 gesammelt wurden. Ganz herzlichen Dank auch allen Kindern und Jugendlichen, die durch ihren Einsatz zum Gelingen der Sternsingeraktion beigetragen haben.
Das Projekt
Das Sternsingergeld kommt Schülerwohnheimen im Hochland von Peru, genauer in Cotahuasi, zu Gute.
Cotahuasi ist ein großes, abgeschiedenes Hochtal in der Region von Arequipa. Die Bewohner, die im Haupttal in vier Ortschaften wohnen, oder aber auf kleinen Höfen an den Hängen und Seitentälern, sind zumeist Bauern. Die eine Hauptstraße, die durch das Tal führt, ist unbefestigt und kann nur mit dem Geländewagen befahren werden, alle anderen Verkehrswege sind nur zu Fuß oder mit Pferd bzw. Maultieren begehbar. Unter normalen Umständen könnten also nur die Kinder die Schule besuchen, die einen einfachen Fußweg von bis zu ca. zwei Stunden hätten, also eine Minderheit. Doch die Schweizer Stiftung Cristo Obrero, die seit Jahrzehnten unter der Leitung von Clotilda Demund im Cotahuasi-Tal aktiv ist, unterhält seit Langem aus diesem Grund vier Schülerwohnheime in den Hauptortschaften. In diesen können alle Schüler, die einen längeren Schulweg als zwei Stunden einfach zurücklegen müssen, unter der Woche wohnen, essen, lernen und, ja, auch spielen.
Betreut werden sie von erfahrenem, liebevollem, vertrauenswürdigem und sehr engagiertem Personal.
Nach dem erfolgreichen Schulabschluss haben die Jugendlichen dann die Möglichkeit, in der Provinzhauptstadt Arequipa eine Ausbildung zu beginnen. Alle Mädchen wohnen dann im Casa Lena, das der Arequipa-Freundeskreis unterstützt.
Weil Ihre Spende für die Sternsinger nur Kindern unter 18 Jahren zukommen darf, die jungen Frauen im Casa Lena aber zwischen 16 und 20 Jahre alt sind, haben wir uns entschieden, diese Schülerwohnheime mit ihrem Geld zu unterstützen. Clotilda Demund schreibt uns mehrmals jährlich. Ihre Briefe hängen wir in der Apostelgemeinde aus.
Hier bedankt sie sich nicht nur unter anderem bei den Sternsingern und für Ihre Spende, sondern erläutert auch, wofür sie eingesetzt wurde. Zumeist werden mit dem Geld Lebensmittel gekauft. Weil die Ernährungssituation in den Familien sehr angespannt ist und gerade vor der Ernte im Frühling die Vorräte knapp werden, sind die Kinder immer wieder mangelernährt. Clotilda Demund ist es daher sehr wichtig, allen Schülern ein abwechslungsreiche und nahrhafte Verköstigung zu bieten, damit die Kinder sich gesund entwickeln können. Denn in Cotahuasi gilt nicht das Sprichwort "Ein voller Magen studiert nicht gerne", hier heißt es: "Nur mit vollem Magen kann man auch studieren!"
(Monika Eichinger)