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Einführung der „nachwachsenden“ Ministranten

Einführung Ministranten 2012
Datum:
Veröffentlicht: 17.6.12
Von:
Birgit Fink

6 neue Ministranten in Bubenreuth

Am Sonntag den 17. Juni 2012 wurden in der Pfarrgemeinde Maria Heimsuchung in Bubenreuth sechs der diesjährigen Kommunionkinder als Ministranten in ihr Amt eingeführt.

Am Sonntag den 17. Juni 2012 wurden in der Pfarrgemeinde Maria Heimsuchung in Bubenreuth sechs der diesjährigen Kommunionkinder als „nachwachsende Ministranten“ - wie sie von Pfarrer Matthias Bambynek schmunzelnd bezeichnet wurden - in ihr Amt eingeführt.

In der Predigt erklärte Pfarrer Bambynek die Rolle des Weihrauchs bei den Gottesdiensten und wie er durch Kaiser Konstantin, der das Christentum im 4. Jahrhundert zur Staatsreligion erhob, Einzug in den Gottesdienst hielt. Hier weist der Weihrauch bis heute auf besondere Dinge hin und unterstreicht den festlichen Charakter. Er steht dafür, dass wir an Gott glauben und unsere Gebete - wie der Weihrauch - zum Himmel aufsteigen sollen.

Darf ein Ministrant den Dienst mit dem Weihrauchfass übernehmen, so ist das der Ritterschlag, denn das richtige „Beweihräuchern“ ist gar nicht so einfach und bedarf viel Erfahrung.

Nach der Predigt wurden die neuen Ministranten und die Plaketten, die sie über ihren Gewändern tragen werden, gesegnet. Durch ihren Dienst im Gottesdienst geben sie ein Zeugnis ihres Glaubens.

Auch von einer Vertreterin des Ministrantenrates wurden die Neuen herzlich willkommen geheißen. Sie bedankte sich, dass die Kinder bereit sind als Ministranten am Gemeindeleben teilzunehmen und wies auf die Vorteile hin, die das Ministrieren mit sich bringt: Man hätte immer die besten Plätze in der Kirche und viele Möglichkeiten die Freizeit gemeinsam zu verbringen.

Während der Fürbitten legten die Ministranten für jede vorgetragene Bitte ein Weihrauchkorn in eine Räucherschale mit glühenden Kohlen.

Bei der nun folgenden Gabenbereitung übernahmen die neuen Ministranten gleich die wichtigen Dienste der Kollekte, sie bereiteten den Altar, brachten Brot und Wein und läuten zum Hochgebet und zur Wandlung.

Besonders feierlich war der Gottesdienst auch deswegen, weil zahlreiche „ältere“ Ministranten gekommen waren und die Neuen tatkräftig unterstützten.