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Ein Tag im Europa-Park

Europapark 2026
Datum:
Veröffentlicht: 18.9.26
Von:
Sophia Tittel

Kirche einmal anders erleben

Früh aufstehen hieß es am vergangenen Mittwoch für eine Gruppe von 36 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Seelsorgebereich. Firmlinge, Ministrantinnen und Ministranten machten sich gemeinsam auf den Weg nach Rust und bereits um 5 Uhr morgens startete der Bus in Richtung Europa-Park.

Doch die Müdigkeit war schnell vergessen als der Europa-Park in Sicht war. Die Vorfreude auf den Tag war groß und spätestens in dem Moment, als die ersten Achterbahnen in Sicht kamen, zeigte sich die Vorfreude auch auf den Gesichtern der Jugendlichen. Das frühe Aufstehen hatte sich definitiv gelohnt!

Im Europa-Park angekommen, wartete zunächst eine besondere Begegnung auf die Gruppe. Thomas Schneeberger, katholischer Diakon der Kirche im Europa-Park, wartete vor dem Eingang auf uns, um uns zu begrüßen. Er gab den Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen ersten kurzen Einblick in die Arbeit der Kirche im Europa-Park. Denn zum Europa-Park gehören nicht nur Achterbahnen und Fahrgeschäfte, sondern auch die Kirche im Europa-Park.

Nach der Begrüßung war erst einmal ausreichend Zeit, den Park auf eigene Faust zu erkunden. In kleinen Gruppen waren die Jugendlichen im Park unterwegs und konnten so die verschiedenen Themenbereiche und Attraktionen erkunden. Natürlich wurde da auch die ein oder andere Achterbahn gefahren.

Am späten Nachmittag stand dann noch einmal die Kirche im Mittelpunkt. Die Gruppe traf sich in der Norwegischen Stabkirche, die mitten im Europa-Park steht. Dort erfuhren die Jugendlichen mehr über die Entstehung und die Arbeit der Kirche im Europa-Park. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig kirchliches Leben sein kann und dass Kirche auch an ungewöhnlichen Orten ihren Platz hat. Wo täglich tausende Menschen unterwegs sind und gemeinsam Freude und besondere Erlebnisse teilen, ist Kirche präsent, bietet Begegnung an und lädt zum Innehalten ein.

Damit verband der Ausflug auf besondere Weise zwei zunächst ganz unterschiedliche Bereiche: Action und Gemeinschaft im Europa-Park auf der einen Seite und Glaube und Besinnung auf der anderen.

Auch während der Busfahrt gehörten Glaube und Besinnung zum Programm. Sowohl auf der Hinfahrt als auch auf der Rückfahrt gab es Impulse zum Start und zum Abschluss des Tages, um den Tag bewusst miteinander zu beginnen und ausklingen zu lassen.

Nach vielen Stunden im Europa-Park und zahlreichen Eindrücken ging es am Abend wieder zurück in Richtung Heimat. Gegen 23 Uhr waren schließlich alle wieder zurück – müde von einem langen Tag, aber sicherlich auch mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, die hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Europapark

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