Das gibt's doch (nicht)!

Familiengottesdienst in Bubenreuth

Das dachten sich sicher auch die Kirchenbesucher, die am Ostersonntag der Einladung zum Familiengottesdienst in der Pfarrkirche Maria Heimsuchung in Bubenreuth gefolgt waren. Als sie die Kirche betraten wurden sie von einem monotonen Ticken empfangen und an einem dunklen "Ort des Todes" vorne im Altarraum waren 5 Menschen beschäftigt, denen es gar nicht gut zu gehen schien. Der eine war ganz verzweifelt von alle den schlechten Nachrichten, die tagtäglich in der Zeitung stehen. Der zweite war ganz in sich selbst gefesselt. Sein ganzes Leben erschien ihm sinnlos. Der dritte Mensch war ganz hektisch, hatte keine Zeit und hetzte von einem Termin zum nächsten. Der vierte Mensch baute um sich eine hohe Mauer, um endlich seine Ruhe von den ungeliebten Nachbarn zu haben. Der fünfte Mensch war krank, auf fremde Hilfe angewiesen, seine Tatkraft dahin.
Doch an Ostern feiern wir das Leben. Jesus ist auferstanden, er lebt und will uns neue Hoffnung geben. Vor allem jenen, die traurig, verzweifelt und krank sind oder in Unfrieden miteinander leben.
So konnten auch die 5 Menschen den Ort des Todes verlassen und legten an der Osterkerze, die den "Ort des Lebens" symbolisierte, all das nieder, was sie bedrückte, um mit Gottes Hilfe wieder einen neuen Anfang in ihrem Leben zu wagen.
Es war ein eindrucksvoller Familiengottesdienst in dessen Zentrum Pfarrer Matthias Bambynek die Osterkerze zusammen mit der Installation des siebten Bildes des „Schöpfungszyklus Genesis“ von Gerald Leibl rückte.
Musikalisch gestaltet wurde der Familiengottesdienst von den Los Cravallos, die mit ihren Liedern die österliche Botschaft mit unterstützt haben.
Vielen Dank allen, die diesen Gottesdienst vorbereitet haben und mit ihrer tatkräftigen Hilfe zum Gelingen beigetragen haben.
Frohe Ostern!


