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Bubenreuths Rover auf großer Tour

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Datum:
Veröffentlicht: 20.10.13
Von:
DPSG Bubenreuth

Schnitzeljagd quer durch Deutschland

Um zum bundesweiten Treffen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) „rover.DE 2013“ nach Nürnberg zu gelangen, wurden die 11 Jugendlichen mit ihrem Leiter auf eine Schnitzeljagd quer durch Deutschland geschickt.

Die Rover-Runde der Pfadfinder Bubenreuth hat erlebnisreiche Tage hinter sich. Um zum bundesweiten Treffen der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG) „rover.DE 2013“ nach Nürnberg zu gelangen, wurden die 11 Jugendlichen mit ihrem Leiter auf eine Schnitzeljagd quer durch Deutschland geschickt. Nach dem Start am Bubenreuther Bahnhof waren die Rover vier Tage in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn unterwegs. Während der Reise mussten sie Aufgaben lösen, die bis zum Start geheim waren. Dazu machten die Jugendlichen unter anderem in Coesfeld an der holländischen Grenze Halt.

Am ersten Tag fuhren die Rover mit dem Regionalzug nach München zum ersten Etappenziel. Drei Stunden waren die zwölf Pfadfinder unterwegs - Genügend Zeit, um während der Bahnfahrt Karten zu spielen, gemeinsam die neuesten Jugendzeitschriften zu studieren oder interessante Gespräche mit den Mitreisenden zu führen. Nach einer Nacht in Frankfurt-Niederrad mit anschließender Fahrt nach Norddeich an der deutschen Nordseeküste schliefen sie am Donnerstag in Coesfeld, bevor es abschließend nach Nürnberg auf das Zeppelinfeld zur Abschlussveranstaltung mit 1050 anderen
Rovern aus dem gesamten Bundesgebiet ging.

Das Unterwegssein ist ein wichtiger Teil des Pfadfindens: Immer wieder werden Hikes (Mehrtägige Wanderungen) oder Zeltlager organisiert. Um den Rovern möglichst viel Freiraum in der Wahl ihrer individuellen Reiseroute zu bieten und sie etwas zu fordern, sollten sie sich selbst um Zugverbindungen, Schlafplatz und Verpflegung kümmern. Ausgestattet waren die Teilnehmer lediglich
mit ihrem Rucksack und einem Quer-durchs-Land-Ticket, das es ihnen erlaubte, deutschlandweit jeden beliebigen Regionalzug der Deutschen Bahn zu nutzen. „Für die Rover war nicht nur wichtig, dass die Gruppe zusammen reisen konnte, sie mussten auch flexibel unterwegs sein, um die gestellten Aufgaben zu lösen“, erklärt Anatol Scholz, Leiter Produkt- und Fahrgastmarketing der DB Regio AG. „Das hat mit unserem Nahverkehrsangebot sehr gut funktioniert.“ Während der gesamten Reise hat die Runde 25 Regionalzüge genutzt und mit diesen knapp 1600 Kilometer zurückgelegt.

"Eine solche spannende Reise selbst zu organisieren, stärkt das Selbstvertrauen unglaublich“, erläutert Rundenleiter Robert Franke. „Das fordert Teamwork, bildet aber ein starkes Gemeinschaftsgefühl.“ Zusammenarbeit war vor allem bei den Herausforderungen gefragt, von denen die Gruppe vor der Reise noch nichts ahnte. Schwierigste Challenge der Bubenreuther Runde war es, sich, so der Wortlaut, „unter Normalnull“ zu begeben. Dazu ans Meer zu fahren, lag aufgrund des nächsten vorgegebenen Zielortes im Nordwesten Deutschlands nahe. Zudem konnten die Teilnehmer zwei besondere Dinge gemeinsam erleben: Am Dienstag besichtigten sie in München das ICE-Werk, am Donnerstag nahmen sie an einer Führung durch eine Coesfelder Brauerei teil. Müde, aber überglücklich kamen die Rover schließlich am Sonntagnachmittag wieder in Bubenreuth an.

Das Fazit:
Bei rover.DE lernten sich junge Menschen aus ganz Deutschland kennen. Die dabei entstandenen Freundschaften wären sonst aufgrund der räumlichen Distanz nie möglich gewesen.

Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG)
Die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg bietet bundesweit rund 95.000 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mehr als ein Abenteuer. Der größte katholische Pfadfinderverband in Deutschland versteht sich als Erziehungsverband – die Mitglieder lernen, aufrichtig und engagiert ihr Leben und ihr Umfeld zu gestalten.