Aschermittwoch

18. Februar
Ursprünglich begann die Fastenzeit mit dem 1. Fastensonntag (Invocabit) bzw. am folgenden Montag. Um auf die traditionelle Zahl von 40 tatsächlichen Fastentagen zu kommen – Sonntage sind in ihrer Freude über die Auferstehung des Herrn nie Fastentage –, wurde ab dem 6. Jahrhundert der Beginn der Fastenzeit auf den Mittwoch vor Invocabit vorverlegt.
Ursprünglich begann die Fastenzeit mit dem 1. Fastensonntag (Invocabit) bzw. am folgenden Montag. Um auf die traditionelle Zahl von 40 tatsächlichen Fastentagen zu kommen – Sonntage sind in ihrer Freude über die Auferstehung des Herrn nie Fastentage –, wurde ab dem 6. Jahrhundert der Beginn der Fastenzeit auf den Mittwoch vor Invocabit vorverlegt.
Der Name Aschermittwoch kommt vom Ritus des Aufstreuens (Auflegens) von Asche als Zeichen der Buße und des Aufrufs zur Umkehr, begleitet von den Worten »Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium« (Mk 1, 15) oder »Bedenke Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst« (vgl. Gen 3, 19).
aus: Albert Urban/ Marion Bexten, Kleines Liturgisches Wörterbuch, Verlag Herder, 2007., www.pfarrbriefservice.de