Allerheiligen

Zu den Gräbern ihrer Angehörigen gehen viele Christinnen und Christen am Festtag Allerheiligen (1. November).
Wieso ist dies üblich gerade an dem Tag, der „Allerheiligen“ heißt?
Waren denn unsere Familienangehörigen tatsächlich „Heilige“? Hatten sie neben ihren wertvollen Charakterzügen nicht auch ihre „Ecken und Kanten“?
Wieso stehen sie an diesem Tag gerade am Nachmittag beim Friedhofsgang im Blickfeld der Katholkinnen und Katholiken?
„Heilige“, „heilig“, das hat immer mit dem „heiligen Gott“ zu tun.
Das Licht auf dem Grab ist ein Zeichen des Glaubens, dass die Verstorbenen jetzt bei Gott, dem „ewigen Licht“, sind.
Das Weihwasser, das am Grab verwendet wird, ist das hoffnungsvolle Zeichen dafür, dass ihre Verbindung mit dem heiligen Gott nun vollendet ist bzw. ihr Leben durch ihn vollendet wird.