Abschied vom Jakob Hirschmann

Liebe Leserin, lieber Leser!
Wir müssen uns von einem weiteren vertrauten Gesicht verabschieden.
Praktikant Jakob Hirschmann hat fast ein Jahr lang unsere Gottesdienste mit seinem gesanglichen Können bereichert. Im Verwaltungszentrum und im Pfarrhaus machte er Eindruck durch seine sehr ernsthaften und tiefreichenden Nachfragen. Er hat die Stimme der Jugend in die Dienstbesprechungen, Verwaltungssitzungen und die Gottesdienste gebracht. Im Namen unserer Gemeinden bedanke ich mich bei ihm auch für den Mut, als junger Mensch die Aufgabe zu übernehmen, Gottesdienste zu leiten und öffentlich über seinen Glauben zu sprechen. Jakob Hirschmann wird den Weg weitergehen, der ihn zum Priesteramt führen kann und fängt im September das Vorbereitungsjahr auf das Theologiestudium als Propädeutiker im Priesterseminar Bamberg an. Wir wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen auf diesem Weg.
In den Dank für alle Dienste schließe ich die Hoffnung ein, dass er unseren Seelsorgebereich nicht vergisst und sich bei uns wieder sehen lässt. Wir freuen uns darauf und wünschen alles Gute.
Gemeinsam mit dem Pastoralteam des Seelsorgebereichs,
Ihr Pfarrer, Marcel Jungbauer
Jakob Hirschmann verabschiedet sich selbst:
Liebe Gemeinde,
für ein Praktikum ist es eine lange Zeit, für alles andere im Leben eher kurz. Nach sieben Monaten, die ich hier sein konnte, muss ich jetzt schon wieder langsam loslassen von diesem Leben, das ich hier haben durfte und welches so grundlegend anders war zu dem, was ich jemals zuvor erlebt habe.
Der Blick auf die letzten Wochen und Monate erfüllt mich mit viel Dankbarkeit, für all die Unterstützung, die ich sowohl aus dem Team im Pfarrhaus, als auch von Ihnen allen aus den Gemeinden bekommen habe. Jedes freundliche Wort, jede Ermutigung, jeder Hinweis, jede Einladung zu all den verschiedenen Veranstaltungen hat mir bewusst gemacht, wie mein Hier- und So-Sein geschätzt wird. Die Zeit hier hat mir sehr viel Kraft gegeben und ich bin froh, die Gelegenheit gehabt zu haben, die Kirche einmal von dieser Seite, die für mich so vollkommen ungewohnt war, kennenzulernen.
Ein Wort das ich gerne zitiere stammt aus dem „kleinen Tag“ von Rolf Zuckowski, wo gesungen wird: „Abschied heißt was Neues kommt, denn anderswo gibt’s ein Hallo.“ Jetzt ist es an der Zeit für mich, mich zu verabschieden. Ich kann auf eine gute Zeit zurückblicken. Das Praktikum hat mich darin bestärkt den Weg zur Priesterweihe weiterzugehen und auch, wenn es schwer ist jetzt hier aufzuhören, freue ich mich auf das nächste „Hallo“, das mich in Bamberg erwartet, wo das erste Jahr der Priesterausbildung stattfindet.
Ich danke Ihnen allen für jedes Gebet und jeden Gedanken, den Sie für mich aufbringen. Ich bin gespannt, was der Weg, der vor mir liegt, noch mit sich bringen wird und freue mich darüber, mich hier immer willkommen zu wissen. Bleiben Sie behütet.
Mit den herzlichsten Grüßen
Jakob Hirschmann