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Die Weihe der Kirche

Für alle sichtbar wuchs das Gotteshaus in den folgenden Monaten, und schon ein Jahr später, am 12.Juni 1963, fuhren Gemeindemitglieder mit dem Bus nach Passau, um den Guß der von Paul Leipold gestifteten Glocken bei der Fa. Perner mitzuerleben. Da nach den ursprünglichen Vorstellungen des erzbischöflichen Ordinariats kein Turm errichtet werden sollte, reagierte man in Bamberg zunächst überrascht auf die Bitte, ein Mitglied des Domkapitels mit der Weihe der Glocken zu beauftragen. Erneut kam dann Domkapitular v. Pölnitz am Patronatsfest nach Dechsendorf und weihte die vier Glocken. Sie sind der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Jesus Christus, der Mutter Gottes und dem hl. Josef gewidmet.

Fünf Wochen später, am 7. und 8. September 1963, hatte die festlich geschmückte Gemeinde höchsten Besuch aus Bamberg. Zum Fest der Weihe der Kirche wurde Erzbischof D. Dr. Josef Schneider von Bürgermeister Maier begrüßt. Voll Stolz verwies der Bürgermeister auf die Leistungen der Dechsendorfer und bat den Erzbischof darum, Dechsendorf zur Pfarrei zu erheben. "Exellenz, wir haben nun das Gotteshaus, geben Sie uns einen Pfarrer"

Der Kirchenraum wurde 1965 vervollständigt mit der von Rudolf Kempe gestifteten Orgel mit 20 Registern auf 2 Manualen.