Knapp zwei Jahre nach Gründung des Kirchenbauvereins war die Planungsphase abgeschlossen. In der Sitzung vom 12. März 1961 beschloß die Kirchenverwaltung, einen Bauauschuß zu gründen, der zunächst mit vielen Helfern zusammen beim Abriß der alten Schule und anschließend beim Umbau der alten Kapelle und bei der Versetzung und Ausbesserung der Kirchenmauer wertvolle Arbeit leistete.
Nach diesen Vorarbeiten konnte dann 1962 mit dem eigentlichen Kirchenbau begonnen werden. Ein erster Höhepunkt auf dem Weg zum eigenen Gotteshaus war die Grundsteinlegung am 17. Juni 1962, die ein in Großdechsendorf gern gesehener Gast, Domkapitular D. Dr. Sigmund Freiherr von Pölnitz vornahm. Zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen Dekan Neundörfer und Landrat Dr. Daßler nahmen mit der Gemeinde an der vom Gesangverein Liederkranz umrahmten Feier bei sengender Hitze teil.
